Wulff-Affäre: Merkel gibt um 11:30 Uhr Stellungnahme zu Wulff ab

Wulff-Affäre
Merkel gibt um 11:30 Uhr Stellungnahme zu Wulff ab

Nach Bundespräsident Christian Wulff hat jetzt auch die Bundeskanzlerin eine Erklärung angekündigt. Wulff will sich um 11 Uhr im Schloss Bellevue äußern, Angela Merkel eine halbe Stunde danach.
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BerlinNach dem Antrag zur Aufhebung seiner Immunität geht Bundespräsident Christian Wulff an die Öffentlichkeit. Das Bundespräsidialamt kündigte am Freitag für 11.00 Uhr eine Erklärung des Staatsoberhauptes an. Eine halbe Stunde später will Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) im Kanzleramt vor die Presse treten. Sie verschob daher eine geplante Reise nach Italien, hieß es aus Regierungskreisen.

Der Druck auf Wulff war am Donnerstagabend noch einmal gewachsen. In einem historisch einmaligen Vorgang beantragte die Staatsanwaltschaft Hannover die Aufhebung der Immunität des Staatsoberhaupts. Es bestehe ein Anfangsverdacht wegen Vorteilsannahme, erklärte ein Sprecher. Die Entscheidung liegt beim Bundestag. Sollte Wulff zurücktreten, würde sich dies jedoch erledigen.

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  • Und für eine Semmel im Wert von 2€ verliert jemand der arbeitet seinen Job!

  • ### was BILD verschweigt ############

    Bundespräsident Wulff in Lindau Donnerhall am Bodensee

    27.08.2011 · Wulff rechnet in Lindau mit den Euro-Rettern ab, junge Ökonomen diskutieren mit den Göttern der Disziplin. Es gibt hohe Theorie und heiße Tänze.


    Der Bundespräsident: Banken retten Banken, Staaten retten Banken, Staaten retten Staaten. Wer rettet die Retter?

    Mit einem solchen Donnerwetter hatte am Bodensee niemand gerechnet. Bundespräsident Christian Wulff steht am Pult der Lindauer Inselhalle, vor ihm 17 Wirtschaftsnobelpreisträger, rund 370 junge Ökonomen aus aller Welt und hinten im Saal die internationale Presse. Wulff lächelt in den abgedunkelten Saal, viele erwarten eine präsidial-langweilige Eröffnungsrede. Doch dann kommt das Donnerwetter. Wulff nutzt seine Lindauer Rede für eine Generalabrechnung mit dem Irrungen und Wirrungen in der Finanz-, Schulden- und Euro-Krise. „Wir haben weder die Ursachen der Krise beseitigt, noch können wir heute sagen: Gefahr erkannt – Gefahr gebannt. Wir sehen tatsächlich weiter eine Entwicklung, die an ein Domino-Spiel erinnert: Erst haben Banken andere Banken gerettet, dann haben Staaten Banken gerettet, dann rettet eine Staatengemeinschaft einzelne Staaten.

    Wer rettet aber am Ende die Retter?“, fragt Wulff.

  • ..gespannt kann man warten was er diesmal zum Besten gibt! Hoffentlich nicht wieder ein Erklärungsversuch, sondern einen knackigen Rücktritt mit Verzicht auf alle Vergünstigungsansprüche! Kann ja nicht sein, dass es dafür auch noch weiter Bezüge vom Steuerzahler gibt!7

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