Deutschland
Wulff fordert "Vertrag für Deutschland"

In der Diskussion um das Wahlprogramm der Union regt der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) einen „Vertrag für Deutschland“ an. Darin sollten Wahlzusagen der Union stehen, aber auch Zusicherungen der Wirtschaft für neue Ausbildungs- und Arbeitsplätze, sagte Wulff dem Handelsblatt.

TOKIO. „Wir brauchen einen Vertrag, in dem die Union eine Reihe von Dingen zusichert wie Steuerreform, Bürokratieabbau oder die Reform der sozialen Sicherungssysteme, in dem aber auch die Bevölkerung und vor allem die Wirtschaft Zusicherungen trifft und sich moralisch daran gebunden fühlt", sagte Wulff. Die Union will ihr Wahlprogramm am 11. Juli vorlegen.

Wulff forderte, die Unternehmen müssten Eigennutz und Gemeinwohl wieder in Einklang bringen. „Ein Unternehmer hat nicht nur Verantwortung, Gewinne zu machen. Er hat auch Verantwortung für seine Produkte, seine Mitarbeiter, deren Familien, seine Produktionsverfahren und für seine Rolle in seinem Land.“ Derzeit mangele es an der nötigen Ethik.

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