Deutschland
Wulff unzufrieden mit Verhandlungen

Der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff hat die vorläufigen Resultate der Koalitionsverhandlungen kritisiert. „Wir haben uns bisher zu wenig durchgesetzt“, sagte Wulff dem Spiegel.

HB BERLIN. Der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff hat die vorläufigen Resultate der Koalitionsverhandlungen kritisiert. „Wir haben uns bisher zu wenig durchgesetzt“, sagte Wulff dem „Spiegel“. „Wenn wir das Regierungsprogramm der Union und die bisherigen Ergebnisse der Koalitionsgespräche nebeneinander halten, ist die Bilanz ernüchternd“, sagte der CDU-Vize. „Das können wir so auf keinen Fall akzeptieren.“

Wulff forderte, den Koalitionsvertrag möglichst bis ins Detail auszuformulieren. Nur so könne man verhindern, dass später ein Streit um die Auslegung des Papiers entbrenne und „uns die Regierung mitten in der Legislaturperiode um die Ohren“ fliege. Kritik übte der CDU-Vize auch indirekt an dem Verzicht von CSU- Chef Edmund Stoiber auf ein Ministeramt in Berlin. Es könne dem einen oder anderen schwer fallen, „seine Entscheidung für Bayern und seine offizielle Begründung in Einklang zu bringen“. Die Politik erwecke den Anschein, als gehe es ihr mehr um Personen als um das Land.

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