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Wunsch von Bartsch: Lafontaine soll 2013 für Linke kandidieren

Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Linken, Dietmar Bartsch, will Ex-Parteichef Oskar Lafontaine für Linken-Wahlkampf 2013. Auch bestritt Bartsch, dass er mit Lafontaine im Streit liege.

Oskar Lafontaine soll im Bundestagswahlkampf 2013 für Profilierung der Linken sorgen. Quelle: dapd
Oskar Lafontaine soll im Bundestagswahlkampf 2013 für Profilierung der Linken sorgen. Quelle: dapd

BerlinDer stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Linken, Dietmar Bartsch, setzt auf den früheren Parteichef Oskar Lafontaine für den Bundestagswahlkampf 2013. „Ich hoffe, dass Oskar Lafontaine in den Wahlauseinandersetzungen des Jahres 2013 auch bei der weiteren Profilierung der Partei eine sehr wichtige Rolle spielt“, sagte Bartsch am Montag im ARD-„Morgenmagazin“.

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Gleichzeitig bestritt der Fraktionsvize, dass er mit dem einstigen Parteivorsitzenden im Streit liege. „Wir sind miteinander im Dialog“, sagte Bartsch. Lafontaine habe niemals gesagt, dass er ihn nicht als Parteichef wolle.

Auf einem Parteitag im Juni will die Linke eine neue Führung wählen. Parteichefin Gesine Lötzsch hat bereits angekündigt, für eine weitere zweijährige Amtszeit anzutreten, ihr Co-Vorsitzender Klaus Ernst hat sich noch nicht entschieden. Auch Bartsch will kandidieren.

Bei der Bundestagswahl 2013 will Fraktionschef Gregor Gysi als Spitzenkandidat der Linken antreten. Offen ist noch, ob Lafontaine, der sich 2009 wegen einer Krebserkrankung weitgehend von der politischen Bühne verabschiedet hatte, gemeinsam mit ihm den Wahlkampf führt.

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