ZDF-Politbarometer: SPD verliert in der Wählergunst

ZDF-Politbarometer
SPD verliert in der Wählergunst

Zum Jahresanfang hat sich die politische Stimmung leicht zu Lasten der SPD verschlechtert. Die Union konnte laut dem ZDF-Politbarometer dagegen zulegen. Auch die Stimmung in der Bevölkerung hat sich verbessert.

HB MAINZ. Wenn schon am kommenden Sonntag Bundestagswahl wäre, kämen CDU und CSU der Umfrage zufolge gemeinsam auf 39 Prozent (plus 1) und die Sozialdemokraten auf 33 Prozent (minus 1). Die FDP bleibt demnach unverändert bei 9 Prozent, die Linkspartei und die Grünen liegen jeweils unverändert bei 8 Prozent.

Die Deutschen bewerten die Wirtschaftsaussichten so günstig wie schon seit fünf Jahren nicht mehr. Laut Politbarometer glauben inzwischen 42 Prozent (Dezember: 32 Prozent), dass es mit der Wirtschaft in Deutschland wieder aufwärts geht. 14 Prozent (20) meinen, es gehe abwärts und 43 Prozent (47) erwarten eine unveränderte Lage. Dabei glauben 52 Prozent, dass das von der Bundesregierung diese Woche beschlossene Wachstumsprogramm in Höhe von 25 Milliarden Euro einen wesentlichen Beitrag zur Ankurbelung der Wirtschaft leisten wird, 43 Prozent glauben das nicht.

Dass die Atomkraftwerke in Deutschland, länger als unter der rot-grünen Regierung beschlossen, weiter betrieben werden sollen, meinen 41 Prozent, 53 Prozent sind dagegen. In dieser Frage unterscheiden sich die Anhänger der Union und der FDP (länger nutzen: 55 beziehungsweise 69 Prozent) deutlich von denen der SPD und der Grünen (länger nutzen: 27 beziehungsweise 5 Prozent).

Das Verhältnis zu den USA wird derzeit von 65 Prozent als gut bezeichnet, 30 Prozent sehen es eher als schlecht an. Dabei sprachen sich 31 Prozent der Befragten dafür aus, dass die Beziehungen zu den USA vertieft werden sollen, 48 Prozent wollen, dass sie so bleiben wie sie momentan sind, und 18 Prozent plädieren für zukünftig lockerere Beziehungen zu den USA. Von Bundeskanzlerin Merkel erwarten 39 Prozent eine Verbesserung des Verhältnisses zu den USA, 51 Prozent keine wesentlichen Änderungen und 5 Prozent eine Verschlechterung.

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