Zeitungsappell
Sprachwahrer fordern mehr Deutsch

Eine mit deutschen Steuergeldern finanzierte Analyse darf auch nur auf deutsch erscheinen - der Meinung ist die Zeitschrift "Deutsche Sprachwelt". Bürger sollen sich an einer Online-Petition beteiligen.
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ErlangenSprachwahrer machen mobil gegen englischsprachige Forschungsberichte der Bundesregierung. Solche mit deutschen Steuergeldern finanzierten Analysen dürften grundsätzlich nur auf Deutsch erscheinen, forderte der Chefredakteur der Zeitschrift „Deutsche Sprachwelt“, Thomas Paulwitz, am Donnerstag in Erlangen. Er rief die Bürger auf, sich an einer Online-Petition gegen die Veröffentlichung englischsprachiger Regierungsberichte zu beteiligen. Die Petition kann bis zum 28. Juli beim Bundestag im Internet unterzeichnet werden.

Anlass ist nach Angaben von Paulwitz ein Forschungsbericht des Bundesarbeitsministeriums zum Thema „Elektromagnetische Felder am Arbeitsplatz“. Der 48-seitige Bericht habe lediglich eine halbseitige Kurzfassung auf Deutsch.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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