Zeitungsbericht
Pofalla soll schrittweise in den Bahnvorstand kommen

Neues im Fall Pofalla: Laut Saarbrücker Zeitung soll der frühere Kanzleramtschef erst Abteilungsleiter bei der Bahn werden und später in den Vorstand rücken. Ein neuer Vorstandsposten wird wohl nicht geschaffen.
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BerlinDie Bahn will Ex-Kanzleramtschef Ronald Pofalla nach Informationen der „Saarbrücker Zeitung“ schrittweise in den Vorstand holen. Der CDU-Politiker solle 2015 zunächst die Abteilung für Wirtschaft, Politik und Regulierung übernehmen, berichtet das Blatt (Donnerstag) unter Berufung auf Bahnkreise.

Dann solle dieser Bereich mit dem Vorstandsressort für Recht und Datenschutz zusammengelegt werden. Pofalla könne schon 2016 als Nachfolger von Vorstandsmitglied Gert Becht benannt werden, dessen Vertrag Anfang 2017 altersbedingt ausläuft. Die Bahn wollte sich am Mittwoch nicht zu dem Bericht äußern. Konzernchef Rüdiger Grube werde dem Aufsichtsrat am 26. März sein Konzept vorlegen, sagte ein Sprecher lediglich.

Grube hatte im Februar bereits klargestellt, dass er keinen weiteren Vorstandsposten plane. „Bei dem Konzept, das ich vorstellen werde, geht es nicht darum, den Kreis der Vorstände zu erweitern“, hatte er dem „Manager Magazin“ gesagt. Sein Vorschlag beinhalte vielmehr erhebliche Kostensenkungen.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Die Bahn will Ex-Kanzleramtschef Ronald Pofalla nach Informationen der „Saarbrücker Zeitung“ schrittweise in den Vorstand holen.-(Zitat)

    Der Novak läßt mich nicht verkommen...- heißt es in einem bekannten Wiener Chanson.
    Novak wäre hier durch "Angela" zu ersetzen. Im Handelsblatt hieß es bereits am 13. März 2014 : "Bahn bricht ihr Schweigen im Fall Pofalla". Schließlich fällt man weich - wenn man nur den richtigen Posten aufweisen konnte. Schrittweise in den Vorstand geht es jetzt also weiter- ganz nach Eisenbahn und dampfender Lokomotive .

  • Dieser Aalglatte Blender und Schläger, hat in einem Bahnunternehmen keinen Platz.
    Auch ein eintritt durch die Hintertür, ist unerwünscht.
    Keine weiteren Steuergelder für diesen Schläger.
    Alternativlos.

  • Wer die NSA-Affäre für beendet erklärt, erklärt auch die vielen Fehler der Bahn für beendet. Dafür braucht man so einen Pofalla. Eigentlich sollte so ein Versager generell von der Bilfläche verschwinden. Es gibt noch reichlich gute Manager zu günstigeren Konditionen.

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