Zeitungsbericht
Zwei Krankenkassen beschließen angeblich höhere Beiträge

Für fast fünf Millionen Arbeitnehmer steigen laut einem Zeitungsbericht die Beitragssätze zur gesetzlichen Krankenversicherung.

HB FRANKFURT/MAIN. Wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ in ihrer Samstagausgabe berichtet, haben die Verwaltungsräte der Techniker Krankenkasse (TK) und der Gmünder Ersatzkasse (GEK) Beitragssatzanhebungen von bis zu 28,50 Euro im Monat zugestimmt.

Für die 3,9 Millionen Mitglieder der TK steigt der Beitragssatz demnach ab Juli um 0,4 Punkte auf 13,2 Prozent, für die eine Million Mitglieder der GEK um 0,8 Punkte auf 13,6 Prozent. Wegen des Zusatzbeitrags der Gesetzlichen Krankenversicherung von 0,9 Punkten liegen die Beitragssätze der beiden Kassen dann bei 14,2 (TK) und 14,5 (GEK) Prozent, berichtete die Zeitung.

Bei einem Monatseinkommen an der Beitragsbemessungsgrenze von 3.562,50 Euro errechnen sich daraus Mehrkosten von 14,25 Euro (TK) oder 28,5 Euro (GEK) im Monat, die je zur Hälfte Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu tragen haben.

Die Techniker Krankenkasse hatte bereits Anfang Juni angesichts von Berichten über drohende Beitragsanhebung auf ein Millionen-Defizit im operativen Geschäft sowie auf Mehrausgaben für den Risikostrukturausgleich der Kassen verwiesen.

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