Zinsbesteuerung
Luxemburg lobt das Steuerabkommen mit der Schweiz

Luxemburgs Finanzminister Luc Frieden hat das Steuerabkommen zwischen der Schweiz und Deutschland gelobt. Künftig seien eine Zinsbesteuerung und eine Finanztransaktionssteuer leichter umsetzbar.
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LuxemburgDer luxemburgische Finanzminister Luc Frieden erwartet, dass das deutsch-schweizerische Steuerabkommen die europäische Debatte über Kapitalflucht und Zinssteuern beleben wird. „Dass das Modell der Abgeltungsteuer, das in Deutschland und in der Schweiz besteht, jetzt auch in einem zwischenstaatlichen Vertrag niedergelegt ist, erlaubt es dem Residenzstaat, Steuern auch aus einem Nachbarland zu erheben“, sagte Frieden im Interview mit dem Handelsblatt (Donnerstagsausgabe). Dies werde die europäische Debatte über die Zinsbesteuerung inspirieren. „Großbritannien und Österreich haben ja ähnliche Abkommen geschlossen. Es ist also nicht nur der deutsche Finanzminister, der dies gut findet“, sagte er. 

In der Debatte über die Finanztransaktionssteuer plädiert Frieden für einen neuen Ansatz. „Es geht mir darum, zuerst die hochriskanten und hochspekulativen Geschäfte zu identifizieren und diese dann so zu besteuern, dass sie etwas unattraktiver werden“, sagte er. Die Finanztransaktionssteuer sollte exakt auf diese Geschäftsfelder zugeschnitten werden. Der  normale Aktienhandel an den Börsen bliebe damit außen vor. „Man muss erst  wissen, welches Ziel man erreichen will,  und dann nach einer  adäquaten Lösung suchen“, sagte Frieden.

Donata Riedel ist Handelsblatt-Korrespondentin in Berlin.
Donata Riedel
Handelsblatt / Korrespondentin

Kommentare zu " Zinsbesteuerung: Luxemburg lobt das Steuerabkommen mit der Schweiz"

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  • Die Deutsche Regierung lässt sich Kaufen.Die USA hat es uns vorgemacht.Aber in Deutschland sind Krimminelle in der Regierung,hier bestimmt das Kapital und das Blöde Wahlvolk lacht.

  • (..)
    Wann wird die volle Liste von deutschen Richtern, Staatsanwälten, Polizeichefs, privaten Anwälten veröffentlicht, die "schwarzen" und "grauen" Konten im Ausland haben? Namen, bitte! Echte Namen, keine Pseudonyme! Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte bleiben Sie sachlich.

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