Zinspolitik
Steinbrück greift Merkel wegen Bermerkung zu EZB-Politik an

Kanzlerin Angela Merkel verwundert mit ihrer Äußerung zur EZB-Zinspolitik ihren Herausforderer bei der Bundestagswahl. Der SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück nannte ihre Worte „erstaunlich“.
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MainzSPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat Äußerungen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) zur Politik der Europäischen Zentralbank (EZB) kritisiert. „Ich finde es erstaunlich, dass eine Regierungschefin oder überhaupt ein aktiver Politiker sich zur Zinspolitik äußert“, sagte Steinbrück am Freitag bei einem Besuch in Mainz. Merkel hatte auf dem Sparkassentag erklärt, die EZB sei in einer schwierigen Situation. „Sie müsste für Deutschland im Augenblick die Zinsen im Grunde wahrscheinlich etwas erhöhen“, sagte die Kanzlerin am Donnerstag. Die Bundesregierung ist normalerweise mit Äußerungen zur EZB-Politik sehr zurückhaltend.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Zinspolitik: Steinbrück greift Merkel wegen Bermerkung zu EZB-Politik an"

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  • Steinbrück blabbert doch zur Zeit allem hinterher,ist so desperat & würde garantiert seine Mutter verkaufen um ein paar mehr Stimmen zu bekommen.Dann macht er den französischen Versagern Versprechen dass Deutschland Eurobonds einführt so dass sich diese gleich mit 50 in die Hängematte legen können, und dann wundert er sich dass die Franzosen gleich altes Kriegsgeplänkel auffahren. OHNE EURO BLÜHT EUROPA !

  • Herr Steinbrück hat recht, der Deutsche sollte zu jedem Unsinn ja sagen. Er eignet sich als europäischer Sklave, zahlt und lässt sich das Wort verbieten. Nun wissen wir was wir nach der Wahl evtl. zu erwarten haben.

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