Zitate aus der Auseinandersetzung um Möllemann

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Zitate aus der Auseinandersetzung um Möllemann

In der jüngsten Auseinandersetzung zwischen Jürgen Möllemann und seiner Partei sind viele harte Worte gefallen.

HB/dpa HAMBURG.Zitate aus dem Dauerstreit:

„Wer es gut mit der FDP meint, der bringt nicht die stärksten Politiker dieser Partei gegeneinander auf“. (24. September 2002: Der unmittelbar nach der Bundestagswahl zum Rücktritt als Parteivize gezwungene Möllemann zum Verhältnis zu Parteichef Guido Westerwelle)

„Man fragt sich manchmal: Ist der Mann bei all seiner Begabung, bei all seinem politischen Geschick, ist der normal?“ (25. September: Der FDP-Ehrenvorsitzende Otto Graf Lambsdorff zu Möllemann)

„Möllemann ist kein Quartalsirrer. Die Zyklen sind viel kürzer“. (18. Oktober: Der arbeitsmarktpolitische Sprecher der FDP- Bundestagsfraktion, Dirk Niebel)

„Sie wollen eine juristische Auseinandersetzung, sie werden dazu in vielfältiger Weise Gelegenheit bekommen“. (21. Oktober: Möllemann zu den Forderungen auf Parteiausschluss)

„Dann gibt es nur noch zwei Wege: Entweder er tritt aus der FDP aus, oder er wird ausgeschlossen“. (9. November: Westerwelle über eine eventuelle Bestätigung der Spenden-Vorwürfe)

„Wir haben entschieden. Die Tür für Jürgen Möllemann ist zu“. (28. November: Westerwelle zum angekündigten Parteiordnungsverfahren gegen Möllemann)

„Es ist nicht mein Wunsch, die FDP zu verlassen und außerhalb unserer Partei politisch aktiv zu sein: Bitte zwingen Sie mich nicht dazu“. (3. Dezember: Möllemann in einem Brief an die Düsseldorfer Landtagsfraktion zu Spekulationen über eine beabsichtigte Parteineugründung)

„Aber die FDP kann mich nicht daran hindern, überhaupt politisch tätig zu sein. Das heißt, ich werde mir überlegen, wie ich politisch tätig sein kann, wenn ich rausgeschmissen werde“. (17. Januar 2003: Möllemann zu den Ausschlussverfahren)

„Ich hatte nicht das Gefühl, hier stehst du vor einem Tribunal“. (21. Januar: Möllemann nach einer Anhörung vor der NRW-FDP- Landtagsfraktion)

„Wir wollen eine Zukunft ohne Herrn Möllemann“. (3. Februar: Der nordrhein-westfälische FDP-Chef Andreas Pinkwart nach einer Landesvorstandssitzung)

„Das Thema Möllemann ist für die FDP kein Thema der Priorität mehr, sondern ein Thema von gestern.“ (4. Februar: FDP-Bundesschatzmeister Günter Rexrodt zum gescheiterten Ausschluss Möllemanns aus der NRW-FDP-Landtagsfraktion)

„Die Düsseldorfer Entscheidung hat keinen Einfluss auf Westerwelle.“ (4. Februar: FDP-Bundesvize Walter Döring)

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