Zitate aus der Wirtschaft
„Eine positive Grundstimmung im Land erzeugt“

Nach dem 100-tägigen Bestehen der neuen Regierung ziehen die Unternehmer eine positive Bilanz. Angela Merkel verschaffte sich besonders mit ihrer Außenpolitik Respekt. Mit viel Durchsetzungsvermögen, aber auch der nötigen Kompromissbereitschaft und Diplomatie behauptete, sie sich zudem gegenüber dem Koalitionspartner.

Dr. Christopher Pleister, Präsident des Bundesverbands der Volks- und Raiffeisenbanken (BVR):

„100 Tage Große Koalition stehen für einen erstaunlichen Stimmungswandel im Land. Auf unspektakuläre Art hat sich die Große Koalition entscheidungsfreudig gezeigt – ob der Mut auch zu Taten reicht, bleibt trotz positiver Ansätze noch abzuwarten. Jetzt gilt es durch eine ideologiefreie, sachorientierte und konsequente Reformpolitik die Stimmung nachhaltig zu unterfüttern.“

Matthias Graf von Krockow, Sprecher der persönlich haftenden Gesellschafter Bankhaus Sal. Oppenheim jr. & Cie. KGaA

„Der Start der neuen Bundesregierung ist aus unserer Sicht gut geglückt. Darauf darf man sich nun allerdings nicht ausruhen. Jetzt kommt es auf eine Stärkung von Familienunternehmen und des Mittelstands als Rückgrat der deutschen Wirtschaft an. Hier zeigen Reformen am schnellsten Wirkung und hier können Arbeitsplätze geschaffen werden.“

Herr Dr. Siegfried Jaschinski, Vorstandsvorsitzender der LBBW

"Die ersten 100 Tage der neuen Bundesregierung verliefen vielversprechend. Die beiden großen Parteien zeigen, dass sie zusammenarbeiten können und wollen. Besonders erfreulich ist Bundeskanzlerin Merkels Erfolg in der Außenpolitik. Sie leistete einen entscheidenden Beitrag bei der Kompromissfindung zum EU-Haushalt und bezieht auch in anderen Fragen einen klaren Standpunkt. Die aktuell gute Stimmungslage und der konjunkturelle Rückenwind müssen nun die Grundlage für eine konsequente Umsetzung der Reformvorhaben sein. Strukturelle Verbesserungen in den öffentlichen Haushalten, beim Arbeitsmarkt und in der Steuerpolitik dürfen nicht erneut aufgeschoben werden."

Wulf von Schimmelmann, Postbank, Vorstandschef

"Die neue Bundesregierung hat bereits wichtige Reformen zur Sanierung der Staatsfinanzen und Sozialen Sicherungssysteme sowie zur Neuordnung der föderalen Verhältnisse in Deutschland auf den Weg gebracht. Jetzt geht es darum, die vereinbarten Maßnahmen schnell umzusetzen, um für Unternehmen und Bürger verlässliche Rahmenbedingungen zu schaffen. Dies gilt aus meiner Sicht vor allem für die Altervorsorge, wo es in besonderem Maße auf eine langfristige Planbarkeit und Berechenbarkeit ankommt. Dringender Handlungsbedarf besteht weiterhin in den Bereichen Unternehmensbesteuerung und Gesundheitheitssystem, für die konkrete Reformvorschläge der Bundesregierung noch ausstehen."

Friedhelm Plogmann, Landesbank Rheinland-Pfalz, Vorstandschef

"Der Stimmungsaufschwung ist erfreulich. Ein nachhaltiger Aufschwung der Wirtschaft, der Arbeitsplätze und Einkommen in Deutschland schafft, ist damit aber noch keineswegs gesichert. Dazu sind Reformen dringend notwendig, die weder im Hau-Ruck noch im Schrittchen-Modus durchzuführen sind. Es muss vielmehr ein dem globalen Zuschnitt der deutschen Wirtschaft und Gesellschaft angemessener neuer Ordnungsrahmen her. Die Blaupausen dafür gibt es bereits. Es muss nur endlich mit dem Bau begonnen werden."

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