Landkreis München
Deutschlands Nummer eins

Der Landkreis München belegt zum vierten Mal in Folge den Spitzenplatz im Prognos-Zukunftsatlas. Was insbesondere an der Innovations- und Gründerfreundlichkeit der Region liegt. Und an Menschen wie Barbara Mayer.
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PlaneggEigentlich wollte Barbara Mayer Französischlehrerin werden, aber das wollten seinerzeit viele. Sie schrieb sich dann für Biologie ein, obwohl das ihr schlechtestes Abiturfach war. Aber irgendwie hat die zierliche Frau mit der randlosen Brille und dem Streifenpulli wohl schon damals die Herausforderung gesucht. Für viele Krebspatienten könnte sich dieser Sinneswandel als großes Glück entpuppen.

Denn Mayer leitet heute stellvertretend die experimentelle Forschung der Chirurgischen Klinik der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) in München. Und sie hat mit einer Kollegin die Spherotec AG gegründet und sich wenige hundert Meter vom universitären Hochleistungsklinikum Großhadern entfernt, in der Nachbargemeinde Planegg, im Biotechnologie-Gründerzentrum IZB eingemietet.

Dort gilt ihre Leidenschaft nun kleinen Petrischalen, gefüllt mit einer Art nachgebauter Mini-Tumore: Krebszellen von erkrankten Menschen, die die Operateure im Uni-Klinikum entnehmen. An ihnen erproben Mayer und ihre Kollegen, welches Krebsmedikament den Patienten am besten hilft – innerhalb von neun Tagen haben sie ein Ergebnis.


Tests in der Petrischale, wie Medikamente auf Krebszellen wirken, gibt es schon lange – aber, erklärt Mayer, „nur an isolierten Krebszellen“. Sie hingegen baue „solide Tumore“ nach, die genau den Gegebenheiten des Patienten entsprechen. Gerade Patienten mit äußerst aggressiven Tumoren haben dadurch höhere Überlebenschancen.

Derzeit, sagt Mayer, gelte zum Beispiel: „Neun von zehn Patientinnen, die Eierstockkrebs bekommen, sterben innerhalb von fünf Jahren.“ Allerdings nicht unbedingt, weil es keinen passenden Wirkstoff gibt, sondern weil der behandelnde Arzt bei jedem Krebsbefund die Auswahl zwischen mindestens einem halben Dutzend verschiedener Therapien hat.

Kommentare zu " Landkreis München: Deutschlands Nummer eins"

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  • Der Länderfinanzausgleich schafft auch keinelei Anreize für die Empfängerländer. Wozu aber auch? Geld fließt ja. Und so wird es auch mit Griechenland, Italien, Spanien sein - wozu sollten die sich anstrengen, solange andere bezahlen?

  • das könnte in andern Bundesländern auch so sein, doch die sind mit Ihrem Neid,Arroganz und Inkompetenz so beschäftigt, das sie unfähig sind, Firmen günstige Standorte zu bieten. Die Gier und das Kleinspießertum der jeweiligen Bürgermeister ist der Grund warum Firmen lieber in Bayern investieren. Charakterköpfe wie einst F.J Strauß sind es die die Bundesländer dringend gebraucht hätten. Statt dessen sitzt heute ein Bundespräsident vor Gericht. Wirtschaftsmotoren funktionieren nur mit Schmierungen, klar werden da einige besonders reich aber es verdienen noch genug mit, bis zur Putzfrau! So gibt es gar nix !

  • Da ist es ja gut, daß die Olympiade eine Abfuhr erhielt. So bleibt das Geld, das für die große Party der Promis verplant war, der Stadt um endlich in dringend notwendige infrastrukturelle Maßnahmen zu investieren. Wie z.B. den ÖPNV, die maroden Straßen und und und

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