Zuletzt 1200 Stellen gestrichen
Bayern will mehr Lehrer einstellen

In Bayern werden wieder Pädagogen eingestellt. Kultusministerin Monika Hohlmeier und Ministerpräsident Edmund Stoiber (beide CSU) einigten sich am Montag in einem Krisengespräch darauf, nachdem heftige Kritik am Lehrermangel aufgekommen war.

HB MÜNCHEN. Erst im Sommer waren gegen den Willen Hohlmeiers 1 200 Stellen gestrichen worden. Jüngst war spekuliert worden, dass Hohlmeier zum Rücktritt gedrängt werden solle. Die Tochter des früheren Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß muss sich bereits wegen der Wahlfälschungsaffäre der Münchner CSU vor einem Untersuchungsausschuss verantworten.

Zu dem Treffen des Ministerpräsidenten mit Hohlmeier erklärte die Staatskanzlei lediglich, Stoiber führe regelmäßig Gespräche mit Mitgliedern seines Kabinetts. Zu Spekulationen nehme man nicht Stellung. Auch das Kultusministerium hielt sich bedeckt. Hohlmeier hatte in der vergangenen Woche selbst um das Gespräch gebeten.

Wie viele neue Lehrkräfte die Staatsregierung einstellen will, ist unklar. Die Staatskanzlei erklärte, Kabinett und CSU-Fraktion würden bis Mitte Januar entscheiden.

In einem vergangene Woche bekannt gewordenen internen Papier geht das Kultusministerium für das kommende Schuljahr von 818 fehlenden Lehrern aus. Noch im Sommer hatte sie bei den Haushaltsverhandlungen vergeblich versucht, neue Stellen für zusätzliche Lehrer durchzusetzen. Stattdessen wurden dem Kultusministerium 1 200 Lehrerstellen gestrichen.

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