Zum Tode Helmut Kohls Der Unbeirrbare

Vom jungen Wilden zum Kanzler der Einheit: Helmut Kohl begann als Reformer und blieb bis zuletzt ein Visionär. Ein Visionär, der für ein Europa kämpfte, wie wir es heute kennen. Doch eins blieb er immer – streitbar.
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Der ehemalige Bundeskanzler Helmut Kohl während der Haushaltsdebatte im Deutschen Bundestag in Bonn am 28. November 1989. Quelle: dpa
„Kanzler der Einheit“

Der ehemalige Bundeskanzler Helmut Kohl während der Haushaltsdebatte im Deutschen Bundestag in Bonn am 28. November 1989.

(Foto: dpa)

BerlinProfessionelle Deuter und Mythologen werden am Zeitpunkt des Todes von Helmut Kohl einiges zu interpretieren finden. Denn just in dem Moment, da sich Europa – das zuletzt so zerstrittene Europa – mit Rückenwind Frankreichs im Moment seiner größten Krise allmählich wieder gestärkt zeigt, stirbt der Politiker, der wie kein anderer seiner Vision eines geeinten Europa folgte. Ein Europa in dem es, wie er im Jahr 2001 noch glaubte, „nie wieder Krieg geben kann“. Und um das das nach Euro-Krise, Brexit, diplomatischen Ernstfällen und dem Erfolgszug von Populisten so schlecht stand. Hat ihm, dem bereits schwerkranken 87-Jährigen, das Zerren um Europa, den Euro, die Währungsunion so zugesetzt, dass seine Kräfte endgültig erlahmten? Oder haben ihm die Signale, die Kerneuropa zuletzt sandte, eine Last vom Herzen genommen?

Helmut Kohl hat es nach der auch von ihm unverhofften Wiedervereinigung im Jahre 1989 vermocht, gegenüber allen bangen Nachbarn das neue „Großdeutschland“ kleinzureden. Der Mann, gewappnet mit seinem zivilen Harmlos-Tarnanzug aus Strickjacke und Filzpantoffeln, der nicht nur mit dem russischen Präsidenten Michail Gorbatschow in der Sauna Politik trieb und auch François Mitterrand Pfälzer Saumagen vorsetzen ließ, nahm ihnen allen die Angst. Die Angst vor einem bald schon wieder drohenden germanisierten Europa. Einem Europa, in dem Deutschland die Führungsrolle zufiel. Einem Europa, was Kohls Nachfolgerin Angela Merkel heute zusammenbindet.

Der Pfälzer Kohl, nahe beim früheren deutschen Erzfeind Frankreich 1930 auf die Welt gekommen, agierte in ganz Europa mit seiner ganz eigenen Art der politischen Kunst: Sein steter Wechsel zwischen bieder-persönlichem und politisch-anekdotischem Erzählen wickelte sein Gegenüber oft genug in diese seine demonstrierte Gemütlichkeit ein. Ausgerechnet der Mann, der wie kein zweiter Bundeskanzler in der Geschichte der Bundesrepublik durch und durch ein gewiefter Machtmensch, ein Machiavellist höchster Güte und bereit war, alle Mittel zu nutzen, ausgerechnet er erreichte für Deutschland einen gigantischen Vertrauensvorschuss – mit bisher großer Belastbarkeit.

Kohl, der sich später immer wieder selbst zum „Kanzler der Einheit“ kürte, widerstand der Versuchung, im emotionalen Sog der friedlichen Wiedervereinigung Deutschlands nationalistische Töne anzuschlagen. Das war keine Selbstverständlichkeit, schon gar nicht für den doch in seinen Reden und Appellen an die „Leut’“ oft und arg ins Pathetische und Sentimentale abgleitenden Gemütsmenschen. Doch auch das hatte, wie bei Kohl fast immer, Methode.

„In meinem gesamten politischen Leben war und ist persönliches Vertrauen immer besonders wichtig, wichtiger als rein formale Überprüfungen“, skizzierte er einmal sein wenig staatsmännisch daherkommendes Agieren. Doch schon in diesen wenigen Worten spiegeln sich früher Glanz und spätes Elend Kohls wider. Denn er bekennt sich mit diesen Worten dazu, ein politischer (später auch juristischer) Hasardeur zu sein, ein emotionaler Pfadfinder, den der persönliche Instinkt mehr leitet als kühle Vernunft, Vorschrift, Recht, Gesetz, Regeln.

In diesem Später, etwa in der Parteispendenaffäre, sollte ihm solches Verhalten zum Verhängnis werden. Doch während des europäischen Einigungsprozesses hat es viele Türen geöffnet: diese eher hemdsärmelige Art, fünfe gerade sein zu lassen. Bei Gorbatschow natürlich, dem er zwar zutiefst misstraute, aber der ihm traute. Sogar bei Margaret Thatcher, die ihm und seinem Land tiefes Misstrauen entgegenbrachte und auch bei Mitterrand, der sich erkennbar schwerer Bedenken hingab, dass wiedervereinte Deutschland könne Frankreich in Europa wenn zwar nicht marginalisieren, so doch übertrumpfen.

Die Tatsache, dass beide, Mitterrand und Thatcher, hinter Kohls Rücken die Wiedervereinigung dennoch hintertreiben wollten, hat den Herzenseuropäer womöglich irritiert. Abbringen von seinem beharrlich verfolgten Weg konnten die beiden Kohl, der Europa als späte Alternative zum Nationalstaat begriff, nicht. Doch die fällige Konsequenz aus dieser Überzeugung zog er nie: die politische Union.

Vielleicht war er da nur knallharter Realist. Unvergessen sind in diesem Zusammenhang die Worte von Jacques Attali, einem Intellektuellen, der damals Berater Mitterrands war: „Die Macht Deutschlands beruht auf der Wirtschaft, und die D-Mark ist Deutschlands Atombombe.“ Die Angst vor dem wiedererstarkten, womöglich übermächtigen Deutschland wirkte eben doch nach. Auch heute treibt sie Merkels Kritiker im Ausland um. Es ist ein ungewolltes Erbe.

Der „Euro-Fighter“, so nannte ihn 2012 Kohl-Biograf Hans-Peter Schwarz, ließ sich von seinen eisernen politischen Visionen leiten, von dem ihm politisch notwendig Erscheinenden, nicht von der Ökonomie. „Koste es was es wolle“: Europa musste sein, vereinigt, größer, tiefer und mit einem Deutschland, das endlich akzeptiert und tief verwurzelt würde. Die Rechnung, auch das wusste Kohl, sollte erst viel später ausgestellt werden. Damals war sie ihm egal. Mit Grund.

„Deutschland – ein kollektiver Freizeitpark“
22. Juni 1993
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„Meine Lebenserfahrung nach fast elf Jahren in der EG: Wenn irgendwo Geld gebraucht wird, wendet man stumm den Blick auf die Deutschen.“

Kohl vor Journalisten am 22. Juni 1993 auf dem EG-Gipfel in Kopenhagen

Menschlichkeit der Gesellschaft
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„Die Menschlichkeit einer Gesellschaft zeigt sich nicht zuletzt daran, wie sie mit den schwächsten Mitgliedern umgeht.“

Kohl im Mai 1998

Vergleich mit Goebbels
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„Er ist ein moderner kommunistischer Führer, der sich auf Public Relations versteht. Goebbels, einer von jenen, die für die Verbrechen der Hitler-Ära verantwortlich waren, war auch ein Experte in Public Relations.“

Kohl in einem Interview mit dem US-Nachrichtenmagazin „Newsweek“ im Oktober 1986 über Michail Gorbatschow

Keine neue Republik
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„Wir gehen nach Berlin – aber nicht in eine neue Republik.“

Kohl im Juli 1999 in Anspielung an die sogenannte Bonner Republik

Sie und Du
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„You can say you to me.“

Kohl zu Margaret Thatcher – nichtwissend, dass das englische You das höfliche Sie und das Du gleichermaßen bedeutet.

Gnade der späten Geburt
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„Ich rede vor Ihnen als einer, der in der Nazizeit nicht in Schuld geraten konnte, weil er die Gnade der späten Geburt und das Glück eines besonderen Elternhauses gehabt hat.“

Kohl am 24. Januar 1984 in einer Rede vor der Knesset in Israel

Wahlkampf wie ein Marathonlauf
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„Wahlkampf ist ein Marathonlauf. Es kommt nicht darauf an, wer auf den ersten Metern vorn liegt, sondern wer am Schluss gewinnt.“

Kohl in einem Zeitungsinterview 1998

„Diese Union steht für unsere gemeinsame Entschlossenheit, der jahrhundertelangen Zerstrittenheit ein Ende zu setzen und die früheren Trennungslinien auf unserem Kontinent hinter uns zu lassen“, befanden im Jahre 2003 Kohl und mit ihm sämtliche europäischen Staatsoberhäupter. Damals feierten sie – zu Füßen der Akropolis (!) – den Beitritt von zehn neuen Mitgliedsstaaten.

Damals ordnete der passionierte Homo politicus alles der Politik und dem großen politischen Ziel der Aussöhnung mit den europäischen Nachbarn unter. Er kannte damals, merkt sein Biograf Schwarz milde spöttisch an, „kein schöneres Ziel, als möglichst viel von deutscher Souveränität auf Europa zu übertragen.“

Innenpolitisch wurde Kohl wegen dieser europäischen Visionen, an denen jegliche ökonomischen Bedenken zerschellten, hart angegangen. Kurt Biedenkopf, früher von Kohl gefördert bis zum Generalsekretär, dann wie so viele andere seiner Wegbegleiter in Ungnade gefallen, schalt: „Deutschland hat im Grunde keine Möglichkeit mehr, die Fortsetzung seiner Geldpolitik in der EU einzuklagen, falls die anderen Teilnehmer sich eines anderen besinnen sollten.“

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13 Kommentare zu "Zum Tode Helmut Kohls: Der Unbeirrbare"

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  • @ Enrico Caruso

    Haben Sie Quellen dazu, dass der Euro eine Herzensangelegenheit Kohls war? Würde mich wirklich interessieren. Er dachte dann eben auch nur politisch, war aber ökonomisch unbedarft. Direkte Erpressung durch Frankreich gab es natürlich nicht, aber Frankreich (unter Mitterand) hatte mit das größte Interesse an einer gemeinsamen Währung:
    "Wir erwähnten bereits, daß die Bundesbank weniger inflationierte als die anderen Währungsbehörden und daß ihr dies die Feindschaft vieler politisch organisierter Gruppen im In- und Ausland zuzog. Es war somit klar, daß die ausländischen Regierungen eine Währungsreform anstrebten, die ihnen Einfluß auf die Entscheidungen der Bundesbank verschaffte. (...)
    Vor diesem Hintergrund ist es verständlich, daß einige Kritiker der Regierung Kohl den Vorwurf machten, die D-Mark als Preis für die Wiedervereinigung Deutschlands verhökert zu haben. Aus Sicht dieser Kritiker war die Abschaffung der verhaßten Bundesbank der Preis, den die Regierungen Frankreichs, Großbritanniens und der Vereinigten Staaten für ihre Zustimmung zur Wiedervereinigung verlangten. Diese Theorie hat in der Tat einiges für sich." (aus dem Nachwort von Dr. Jörg Guido Hülsmann zu: Murray Newton Rothbard: Das Schein-Geld-System, Gräfelfing: Resch, 1999, S. 130)

  • Kaum eine der Kohl Aussagen hält heute noch der Realität stand.

  • »Ich bin überzeugt, dass die Erfolgsgeschichte der D-Mark in unserem Land mit einer Erfolgsgeschichte des Euro weitergeht. Die Vorzüge, die wir mit der D-Mark erarbeitet haben und an der D-Mark – zu Recht – schätzen, gehen nicht verloren. Sie werden in ein größeres Ganzes zum Vorteil Deutschlands und zum Vorteil Europas eingebracht.«

    »Der Euro eröffnet große Chancen für neue wirtschaftliche Dynamik, für dauerhaftes Wachstum und dringend benötigte zukunftssichere Arbeitsplätze im 21. Jahrhundert.«

    »Meine Damen und Herren, der Euro und die Europäische Währungsunion sind in gar keiner Weise ein unkalkulierbares Risiko.«

  • Kohl Zitate zum Euro und der EU:

    »Die gemeinsame Währung wird das Klima für die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland und Europa nachhaltig verbessern.«

    »Von der Unterzeichnung des Vertrags von Maastricht am 7. Februar 1992 bis zur Einführung des Euro am 1. Januar 1999 gibt es einen siebenjährigen Vorbereitungsprozess. Wir haben alle notwendigen Voraussetzungen für dauerhafte Stabilität getroffen. Die Bundesregierung hat gemeinsam mit ihren Partnern – sie hat dabei eine wesentliche Rolle gespielt – im Vertrag von Maastricht durchgesetzt, dass die Europäische Zentralbank in Frankfurt so unabhängig ist wie die Deutsche Bundesbank und zuallererst der Stabilität der Währung verpflichtet ist.«

    »Die Bundesregierung hat mit ihrem konsequenten Eintreten erreicht, dass die Stabilitätskriterien des Vertrags von Maastricht strikt eingehalten werden.«

    »Meine Damen und Herren, nach der vertraglichen Regelung gibt es keine Haftung der Gemeinschaft für Verbindlichkeiten der Mitgliedstaaten und keine zusätzlichen Finanztransfers. Heute hat einer unserer Kollegen von seiner Erfahrung im Europäischen Parlament berichtet. Wenn Sie quer durch alle Parteien mit den Kollegen im Europäischen Parlament reden, wissen Sie, dass dieser Satz einen Moment des Innehaltens verdient: Nach den vertraglichen Regelungen gibt es keine Haftung der Gemeinschaft für Verbindlichkeiten der Mitgliedstaaten und keine zusätzlichen Finanztransfers.«

    »Ich bin ganz sicher – wie wir es schon bei anderen geschichtlichen Ereignissen erlebt haben –‚ dass diejenigen, die heute Nein zum Euro sagen, schon in wenigen Jahren leugnen werden, dass sie je eine solche Meinung vertreten haben.«

  • Zu den Weisheiten von "Hans Henseler" fällt mir doch gleich die Pisa-Studie ein .....

  • Die Terroranschläge und die Toten will ich dabei nicht vergessen.
    Wieviele schon länger hier Lebende haben durch Terror auf europäischem Boden ihr einmaliges Leben verloren. Alles schon wieder verdrängt und vergessen?
    Diese Menschen würden heute alle vermutlich noch Leben.

  • Unglaublich, was man hier für eine Unkenntnis an deutscher Geschichte lesen kann.

    Unter JEDEM denkbaren Kanzler hätte es die Wiedervereinigung gegeben! Sie ist von den Bürgern der damaligen DDR erzwungen worden. Und kein ausländischer Regierungschef, auch nicht Mitterand, hätte den Lauf der Geschichte aufhalten können.

    Der Euro war eine Herzensangelegenheit des unbedarften Helmut Kohl und keine Erpressung Frankreichs, das dazu überhaupt nicht in der Lage gewesen wäre.
    Vergessen wir nicht, dass nach dem Mauerfall fast die gesamte DDR auf der Straße war und viele von ihnen auf dem Weg in den Westen. Sie waren nur durch die Wiedervereinigung zu stoppen.

  • Herr Henseler, ich weiß ja nicht, in welcher EU (Europa) Sie leben, aber wenn man sich mal völlig ideologiefrei die aktuellen Verhältnisse in Euroland anschaut, ist der Euro und die EU definitiv gescheitert.
    Ohne die Gelddruckerei der EZB und die illegalen Rettungspakete und Staatsfinanzierungen (versprochen wurde uns, dass kein Land für die Schulden eines anderen Landes haften würde) wäre der Euro schon lange Geschichte.
    Einzig wobei ich Ihnen zustimmen kann ist die deutsche Wiedervereigung, da hat sich Kohl bleibende Verdienste erworden, aber doch nicht bei der Aufgabe unserer D-Mark und dem Euro.
    Ich kenne wirklich keine einzige Person in meinem näheren Umfeld, welcher es seit der Euroeinführung tatsächlich signifikant besser geht, als zu D-Mark Zeiten. Seit dem Euro ist die EU zerstrittener denn je, die Osteuropäer verweigern sich in der Umverteilung der Flüchtlinge, Griechenland erhält das nächste Rettungspaket, obwohl dies vorher von Schäuble ausgeschlossen wurde. Die Briten stimmten mehrheitlich für den Brexit, die Italiener stehen vor der Staatspleite, der Euro orientiert sich mittlerweile an dem Kaufkraftwert der italienischen Lira, also wie man da von einem friedlichen Europa bis zum Ural schrieben kann, ist mir echt ein Rätsel. Zudem haben wir durch offene Grenzen mittlerweile 1,5 bis 2 Mio. seit kurzem hier Lebende im Land, die kulturell und religös merhheitlich unintegrierbar sind, weil überhaupt kein Wille von Seiten der Muslime besteht. Duie Osterweiterung hat dafür gesorgt, dass viele kriminelle Subjekte heute ihre Straftaten in Deutschland begehen können.

  • Niemand ausser Kohl haette die Wiedervereinigung (bei der natuerlich auf Fehler passierten und
    mit der nicht alle einverstanden waren) durchgesetzt. Damit wurde der Ostblock demontiert und die
    Basis fuer ein friedliches Europa bis zum Ural gelegt. Leider gibt es mittlerweile wieder Bestrebungen,
    die alten Gegensaetze rueckzubauen. Hoffentlich wird das nicht klappen.
    Helmut Kohl schrieb Geschichte wie niemand anders seit WK2!

  • Herr Griesinger, wo leben Sie? Wo fand der Untergang des Euro statt? Der Euro war eine der
    grossen Errungenschaften der letzten Dekaden und funktioniert weiter ausserordentlich gut!
    Und fuer die Agenda hat bis heute noch niemand eine Alternative angeboten. Und unsere
    Spareinlagen werden nicht von der Inflation aufgefressen. Kommen Sie auf den Boden der
    Realitaet zurueck!

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