Zusammenarbeit mit Linkspartei
WASG sieht noch Klärungsbedarf

Die Wahlalternative Arbeit und Soziale Gerechtigkeit (WASG) rechnet sich nach der Bundestagswahl auch gute Chancen bei kommenden Landtagswahlen aus.

HB LEIPZIG. Er erwarte, dass die WASG etwa in Rheinland-Pfalz im Frühjahr kommenden Jahres in den Landtag einziehen könne, sagte der Geschäftsführende Bundesvorstand Axel Troost am Sonntag nach einem Bundestreffen in Leipzig. Noch sei aber nicht klar, ob in Rheinland-Pfalz ein gemeinsamer Auftritt von WASG und Linkspartei zu Stande komme.

In der Frage eines angestrebten Zusammengehens mit der Linkspartei sei die Situation in den Landesverbänden sehr unterschiedlich, ebenso wie die Erfahrungen aus dem gemeinsamen Bundestagswahlkampf. Auf dem Weg zu einem neuen linken Projekt gebe es zwischen WASG und Linksaprtei noch Klärungsbedarf, sagte Troost. "Wir wollen keine Druckveranstaltung haben."

Knackpunkte seien etwa die Frage einer Regierungsbeteiligung, die parlamentarische und außerparlamentarische Arbeit sowie die Offenheit gegenüber anderen Gruppierungen. "Man muss sehen, wie man zueinander kommt, es müssen beide springen", sagte Troost. "Wir müssen uns jetzt als neue Kraft zeigen, auf dem Weg zu einem neuen Projekt." Die Wähler hätten der gemeinsamen Formation bei der Bundestagswahl einen großen Vertrauensvorschuss gegeben. Sollte eine Fusion nicht zu Stande kommen, "wäre das ein verheerendes Signal".

Erstmals nach der Bundestagswahl hatten sich in Leipzig WASG - Landesvorstände aus ganz Deutschland getroffen, unter anderem um Positionen zum Zusammengehen mit der Linkspartei auszutauschen. Die WASG und die Linkspartei, die frühere PDS, waren gemeinsam zur Bundestagswahl angetreten und ziehen mit 54 Abgeordneten ins Parlament ein.

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