Zusammenarbeit
Platzeck hat einen "Draht" zu Merkel

Der designierte SPD-Vorsitzende Matthias Platzeck ist im Hinblick auf die Zusammenarbeit mit CDU-Chefin Angela Merkel optimistisch.

HB BERLIN. Er kenne Merkel aus seiner Zeit als Umweltminister in Brandenburg sehr gut, sagte der Ministerpräsident am Donnerstag am Rande der SPD-Fraktionssitzung. „Sie können sich vorstellen, dass da ein Draht da ist.“

Nur zwei Tage nach dem Rückzug von Parteichef Franz Müntefering hatte die SPD am Mittwochabend ihre Führungskrise mit der Einigung auf Platzeck als Nachfolger in Rekordzeit beigelegt. Platzeck war von 1990 bis 1998 Umweltminister in Brandenburg, Merkel von 1994 bis 1998 Bundesumweltministerin. Platzeck bezeichnete die Tatsache, dass demnächst zwei Ostdeutsche an der Spitze von CDU und SPD stehen, als Zeichen in Richtung Normalität. „Wenn wir darüber gar nicht mehr reden, sind wir in der Normalität dann auch angekommen.“

Platzecks Personaltableau für die Parteispitze war einstimmig vom Vorstand angenommen worden. Danach soll Hubertus Heil (33) aus Niedersachsen Generalsekretär werden. Die Parteilinke Andrea Nahles, über deren klare Nominierung als Generalsekretärin Müntefering am Montag gestürzt war, verzichtete nach heftiger Kritik im Vorstand auf den Posten als stellvertretende SPD-Vorsitzende. Platzeck hatte sie vorgeschlagen. Laut einer Emnid-Umfrage für den Sender N24 ist Platzeck nach Ansicht von 50 Prozent der Deutschen gut für die SPD und kann die Partei befrieden.

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