Zusammenarbeit soll besser werden
BND vor „tief greifender Veränderung“

Der Bundesnachrichtendienst (BND) wird umorganisiert. Dadurch soll die Zusammenarbeit der einzelnen Mitarbeiter besser werden.

HB BERLIN. Durch neue Regeln der Zusammenarbeit solle die Abschottung überwunden werden, die die 6000 Mitarbeiter untereinander pflegten, berichtete die „Süddeutschen Zeitung“ am Donnerstag vorab. Zudem solle der BND künftig in engem Kontakt mit den anderen deutschen Sicherheitsbehörden stehen. Geplant sei auch eine bessere Vernetzung mit dem Auswärtigen Amt.

„Das ist eine tief greifende Veränderung, die der BND hier erlebt“, sagte Kanzleramtschef Thomas de Maiziere der Zeitung. Der Verfassungsschutz habe eine solche interne Reform schon hinter sich, nun solle auch der BND durch diese Strukturänderung den neuen Herausforderungen besser gerecht werden.

Die umfassendste Änderung soll nach dem Bericht die Einführung des so genannten Desk-Prinzips bringen: Die beiden großen Abteilungen Beschaffung und Auswertung sollen zusammenarbeiten, also diejenigen Beamten, die Informationen gewinnen und Agenten führen, und diejenigen, die diese Informationen auswerten. Diese beiden Abteilungen sollen in der neuen Zentrale in Berlin 2011 zusammengeführt werden, schreibt das Blatt.

Vor allem solle das Controlling verstärkt werden, heißt es in dem Bericht. „Wie wird eine Operation richtig aufgebaut, wie hoch sind die Risiken, was darf sie kosten? Diese Fragen, müssen noch stärker beachtet werden“, sagte de Maiziere. Es müsse klar sein, was der Auftrag sei. Und danach müsse kontrolliert werden, ob er erfolgreich gewesen sei oder nicht.

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