Zustimmung erwartet
Wahlalternative entscheidet in Urabstimmung über Parteigründung

In einer Urabstimmung sollen die Mitglieder der «Wahlalternative Arbeit und Soziale Gerechtigkeit» über eine Parteigründung entscheiden. Das entschieden die Delegierten auf ihrem ersten bundesweiten Kongress.

HB BERLIN. Das Linksbündnis «Wahlalternative Arbeit und Soziale Gerechtigkeit» will in einer Urabstimmung über eine Parteigründung entscheiden. Das beschlossen die Delegierten des Bündnisses am Samstag in Nürnberg auf ihrem ersten bundesweiten Kongress. Die Abstimmung unter den rund 6000 Mitgliedern soll in den nächsten Wochen stattfinden.

Ein Sprecher der Wahlalternative sagte, bei einem positiven Ergebnis plane die neue Linkspartei, bei den Landtagswahlen 2005 in Nordrhein-Westfalen anzutreten. Die Abstimmung soll demnach am Donnerstag beginnen. Am 20. Dezember solle das Ergebnis feststehen.

Die Spitze der Gruppierung rechne mit einer breiten Zustimmung zu einer Parteigründung, sagte der Sprecher. Der Gründungsparteitag sei dann für April nächsten Jahres geplant.

Klaus Ernst, IG-Metall-Funktionär und Mitbegründer des Bündnisses, sagte, die künftige Partei müsse sich in der Mitte des linken Spektrums ansiedeln. Ziel sei, eine für viele Menschen wählbare Partei zu werden, die sich dem entfesselten Kapitalismus entgegenstelle, das Grundgesetz aber verteidige, sagte er der «Berliner Zeitung».

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