Zwangsgeld im Notfalldienst nur noch ein Mal pro Quartal fällig
Leichte Änderung bei der Praxisgebühr

Die Praxisgebühr von zehn Euro wird auch im Notfalldienst künftig einheitlich nur noch ein Mal im Quartal fällig. Diese Neuregelung gilt vom 1. Juli an, teilte die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) am Mittwoch in Köln nach einem gemeinsamen Beschluss mit den Krankenkassen-Spitzenverbänden mit.

HB KÖLN. Bislang musste ein Patient, der im selben Quartal mehrmals den Notdienst aufsuchte, in der Regel auch mehrmals bezahlen. Eine Ausnahme war bisher der so genannte gebührenfreie planbare Notfall, etwa das Wechseln eines Verbandes am Wochenende.

Für Psychotherapeuten wird die bisherige Übergangsregelung, die sich laut KBV bewährte, vom 1. Juli an zementiert: Demnach entrichten Patienten beim Besuch eines ärztlichen Psychotherapeuten wie auch bei Kinder- und Jugend-Psychotherapeuten ein Mal pro Quartal die Praxisgebühr. Alle Therapeuten können Quittungen ausstellen, bei deren Vorlage der Versicherte dann nicht ein zweites Mal pro Quartal zehn Euro zahlen muss.

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