Zwei Milliarden Euro mehr
Verwaltungskosten der Kassen erneut gestiegen

Im Gesundheistssystem soll gespart werden. Doch die gesetzlichen Krankenkassen halten sich nicht daran. Die Verwaltungskosten der rund 250 Versicherungen sind in den letzten zehn Jahren um insgesamt mehr als zwei Milliarden Euro gestiegen.

HB HAMBURRG. Die "Bild"-Zeitung berichtet unter Berufung auf eine Statistik des Bundesgesundheitsministeriums, dass die Kassen 1995 noch 6,1 Milliarden Euro für ihre eigene Verwaltung ausgaben. Das seien umgerechnet 121,05 Euro pro Mitglied. Bis zum Jahr 2005 stiegen die Ausgaben auf 8,15 Milliarden Euro. Dies entspreche 161,84 Euro pro Mitglied.

Die Vorstandsvorsitzende des Verbandes der Angestellten-Krankenkassen (VdAK), Doris Pfeiffer, schließt deutliche Beitragserhöhungen in der Zukunft nicht aus. Die Ausgaben der Kassen stiegen jedes Jahr um 3,5 Milliarden Euro, während die Einnahmen konstant blieben oder zurückgingen, sagte Pfeiffer im ZDF-"Morgenmagazin". Zudem solle der Bundeszuschuss an die Kassen gekürzt werden. Wenn sich diese Entwicklung fortsetze, "dann wird es genau zu diesem Finanzbedarf kommen".

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