Zwei Prozent weniger
Einnahmen bei Rentenversicherung gesunken

Die Beiträge zur Rentenversicherung sind im Mai niedriger gewesen als im Vorjahr. Die Regierung glaubt dennoch, dass sie den Beitragssatz stabil halten kann.

HB BERLIN. Die Beitragseinnahmen zur gesetzlichen Rentenversicherung sind nach einem Bericht der «Bild am Sonntag» im Mai im Vergleich zum Vorjahr um zwei Prozent gesunken. Dies gehe aus den Zahlen des Verbandes Deutscher Rentenversicherer (VDR) hervor.

Insgesamt hätten die gesetzlichen Rentenversicherer von Januar bis Mai nur 0,1 Prozent mehr eingenommen als im Vorjahreszeitraum. In den Monaten Januar bis März hatten die Einnahmen durchgängig unter den Einnahmen in den gleichen Monaten des Vorjahres gelegen. Im April waren sie dann um 0,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.

Dem Bericht zufolge betrug die Schwankungsreserve Ende Mai nur noch 0,28 Monatsausgaben. Zusammen mit der Wohnungsbaugesellschaft Gagfah liege sie sogar nur noch bei 0,16 Monatsausgaben, was 2,5 Milliarden Euro entspreche.

Sollte der Rentenkasse das Geld ausgehen, müsste der Bund mit Steuergeldern einspringen.

Der Sprecher des Bundessozialministeriums, Klaus Vater, sagte der Nachrichtenagentur AP, man betrachte den Mai-Wert als Ausrutscher. Möglicherweise habe dieser damit zu tun, dass es drei beschäftigungsrelevante Feiertage im Mai gegeben habe. Der Beitragssatz werde allerdings stabil bei 19,5 Prozent bleiben.

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