Das zurückliegende Gesamtjahr lief für die deutschen Außenhändler jedoch insgesamt erfolgreich: Die Ausfuhren stiegen trotz der Flaute zum Jahresende auf den historischen Höchststand von 969,1 Mrd. Euro, die Einfuhren kletterten auf 770,4 Mrd. Euro, meldete das Statistische Bundesamt. Damit legten die deutschen Ausfuhren verglichen mit dem Jahr 2006 um 8,5 Prozent, die Einfuhren um 5,0 Prozent zu.
"Trotz leichter Bremsspuren zum Jahresende ist es erneut gelungen, den Titel des Exportweltmeisters zu verteidigen", kommentierte der Präsident des Bundesverbandes des Deutschen Groß- und Außenhandels (BGA), Anton Börner. Eine leicht nachlassende Weltkonjunktur, die durch eine mögliche Rezession in den USA zusätzlich an Kraft verlieren könne, und auch ein weiter schwacher Dollar würden das Exportieren nun allerdings nicht einfacher machen.
Auch Barclays Capital senkte kürzlich seine Wachstumsprognose für die Euro-Zone für das Gesamtjahr auf 1,6 Prozent von 1,8 Prozent. Im ersten Vierteljahr rechnen die Konjunkturexperten mit 0,3 bis 0,4 Prozent Wachstum. Damit sind sie für das Währungsgebiet leicht pessimistischer als für die größte Volkswirtschaft der Region - Deutschland.




