Rückkehr zur Drachme
Gebrauchsanleitung für den Euro-Austritt

Entscheiden sich die Griechen mit der Parlamentswahl für den Austritt aus der Euro-Zone? Und wenn ja: Wie soll das gehen? Handelsblatt Online zeigt eine Anleitung in fünf Schritten. So geht es raus aus dem Euro.
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DüsseldorfZum zweiten Mal innerhalb von noch nicht einmal zwei Monaten wählen die Griechen am Sonntag ein neues Parlament. Dabei steht ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen der konservativen Nea Dimokratia und der linksradikalen Syriza bevor, die schon bei der Wahl am 6. Mai vorne lagen. Die Griechen entscheiden nun aber auch mit ihrer Stimme, ob die internationalen Hilfspakete, die ihrem Land drastische Einsparungen auferlegen, nachverhandelt oder ganz aufgekündigt werden sollen.

Der Sparkurs ist aber die Voraussetzung für Hilfszahlungen der EU und des IWF an Griechenland. Eigentlich müssen die Griechen bis Juni neue Sparmaßnahmen in Höhe von 11,5 Milliarden Euro beschließen, sonst wollen die internationalen Geldgeber Athen den Geldhahn zudrehen. Dies könnte eine neue Lawine in Gang setzten, die mit dem Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone endet.

Einige Experten rechnen damit bereits in den nächsten Monaten. "In diesem Sommer ist es sehr wahrscheinlich soweit", sagte John Taylor, der Chef des Hedge-Fonds FX Concepts LLC, in einem Interview mit Bloomberg. "Die Europäer werden ihnen das Geld nicht geben, der Internationale Währungsfonds (IWF) wird ihnen kein Okay geben. Das Geld wird im Juni alle sein."

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble lehnt Änderungen am Sparprogramm für Griechenland strikt ab. Die Probleme des Landes rührten nicht daher, dass zu viel gespart worden sei, sagte Schäuble. Eine Nachverhandlung der Vereinbarung mit den internationalen Gebern schloss er aus. "Die Menschen in Griechenland müssen wissen, dass das, war wir für Griechenland vereinbart und auf den Weg gebracht haben, eine ganz außergewöhnlich Anstrengung ist", ergänzte er. Die Bürger Griechenlands müssten selbst entscheiden, welchen Preis sie für den Verbleib in der Euro-Zone akzeptierten.

Nie zuvor wurde ein Ausstieg Griechenlands so offen thematisiert wie jetzt. Was so einfach klingt, ist in der Praxis aber wesentlich komplizierter. Rein rechtlich sieht der Vertrag von Maastricht nämlich ein solches Szenario gar nicht vor. Handelsblatt Online skizziert eine Bedienungsanleitung, wie der Ausstieg dennoch Wirklichkeit werden könnte.

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  • Landet bei der Sekrtetärin im Papierkorb oder wird als Spam gekennzeichnet, vlt. sogar noch ungeöffnet.

    Ist alles Zwecklos. Ich bin unbedingt für den ESM und den anderen Ausplünderungsmechanismen, und zwar ganz schnell. Damit Deutschland endlich zugrunde geht und bis zum letzten ausgeplündert wird. Weil erst dann hat dieses ganze Elend endlich ein Ende.

  • Eine Währung die dauernd gerettet werden muss ist keine Währung (Prof. Dr. Hankel). Wann kapieren unsere Politikdarsteller dies endlich? Oder machen sie das mit Absicht? Das wäre dann kriminell.

  • Die Griechen muessen bis Juni neue Sparmaßnahmen in Höhe von 11,5 Milliarden Euro beschließen. Alle diese Milliarden kommen in der Taschen der internationalen Geldgeber Athens .

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