100 Kampfjets nahe Ukraine
Russland lässt mit Manöver die Muskeln spielen

Inmitten wachsender Spannungen mit dem Westen hat Russland unweit der Grenze zur Ukraine mit einer einwöchigen Militärübung begonnen. An dem Manöver ist eine stattliche Zahl von Kampfjets und -hubschraubern beteiligt.
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MoskauRussland lässt mit einem Manöver unweit der ukrainischen Grenze erneut seine Muskeln spielen. Die Nachrichtenagentur Interfax meldete unter Berufung auf einen Sprecher der Luftwaffe, dass von Montag bis Freitag eine Militärübung mit mehr als 100 Kampfflugzeugen und -hubschraubern in westlichen und zentralen Regionen geplant sei. Getestet werden sollten dabei der Abschuss von Raketen mit neuen Reichweiten auf Ziele an Land und in der Luft. Auf der Basis Aschuluk in Südrussland werde der simulierte und echte Start von Flugabwehrraketen geprobt. Die Ukraine, wo das Militär im Osten seit Monaten gegen prorussische Separatisten vorgeht, erwähnte der Sprecher nicht.

Das Manöver dürfte diejenigen in der Ukraine und den westlichen Staaten bestärkten, die Russland vorwerfen, den Konflikt im Nachbarland zu schüren und seine Truppen an der Grenze aufzustocken. Die Regierung in Moskau weist dies zurück. Russland war bereits zuvor wegen Militärübungen an der Grenze zur Ukraine kritisiert worden.

Dem Militärsprecher zufolge handelt es sich um die erste einer ganzen Reihe von Übungen, mit denen die Koordination der Armee verbessert werden solle. Beteiligt seien unter anderem Kampfflugzeuge vom Typ Su-27, Su-34 und MiG-31 sowie Hubschrauber vom Typ Mi-8, Mi-24 und Mi28n. Das russische Verteidigungsministerium war zunächst nicht zu einer Stellungnahme zu erreichen.

Die „New York Times“ berichtete unterdessen, im vergangenen Monat sei ein US-Aufklärungsflugzeug auf der Flucht vor einem russischen Abfangjäger ohne Genehmigung in den schwedischen Luftraum vorgedrungen. Der Zwischenfall habe sich am 18. Juli ereignet – einen Tag nach dem Absturz einer malaysischen Passagiermaschine über der Ostukraine. Die Regierung in Kiew wirft den Separatisten vor, die Maschine abgeschossen zu haben, was diese zurückweisen.

Die US-Maschine befand sich laut Zeitungsbericht in der Nähe von Kaliningrad, einer russischen Exklave zwischen Polen und Litauen an der Ostsee. Um eine Begegnung mit einem russischen Kampfjet zu verhindern, habe der US-Pilot abgedreht und sei kurzzeitig über die schwedische Insel Gotland geflogen. Die USA haben zuletzt ihre Aufklärungsflüge in der Region verstärkt.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " 100 Kampfjets nahe Ukraine: Russland lässt mit Manöver die Muskeln spielen"

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  • Die haben keinen Diesel und die Panzer sind wegen Sand nicht fahrbereit.

  • Ja mal wieder Russland.

    Wo sind die Auswertungen der Blackbox ? Wo sind die durch das ukrainische Geheimdienst beschlagnahmte Towerprotokolle ?

    Die MSM schweigen das Thema weil die Wahrheit über den Abschuss der MH17 durch zwei ukrainische Flugzeuge vertuscht werden soll.

    Der Dollar ist am Ende. Der BRICS Angriff auf den Dollar passt USA nicht. Die Kriegshetze wird auch nichts mehr retten.

  • Was passiert denn wenn Russland in der Ukraine einmarschiert? Wetten nix.

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