1000 Soldaten gehen
Südkorea verringert Irak-Kontingent drastisch

Südkorea will im kommenden Jahr etwa ein Drittel oder mehr als 1000 Soldaten seiner Einheiten im Irak abziehen. Das Land stellt nach den USA und Großbritannien die meisten Soldaten in dem Land.

HB SEOUL. Ein entsprechender Vorschlag solle in der nächsten Woche in die Nationalversammlung eingebracht werden, kündigte das Verteidigungsministerium in Seoul am Freitag an. Verteidigungsminister Yoon Kwang Ung habe die regierende liberale Uri-Partei über den Plan informiert. Eine verbesserte Sicherheitslage und die jüngsten Entwicklungen, die die multinationalen Truppen im Irak betreffen, ließen einen Abzug eines Teils der südkoreanischen Soldaten zu. Südkorea hat zurzeit etwas mehr als 3200 Soldaten zur Unterstützung des Wiederaufbaus im Norden des Iraks stationiert.

US-Präsident George W. Bush hatte bei einem Treffen mit seinem südkoreanischen Kollegen Roh Moo Hyun am Donnerstag das Engagement Südkoreas im Irak gelobt. Bush und Roh nehmen am Freitag und Samstag am Gipfel des Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsrates (Apec) teil, der in der südkoreanischen Hafenstadt Pusan stattfindet. Die Apec wurde 1989 mit dem Ziel ins Leben gerufen, eine Freihandelszone in der Pazifik-Region zu schaffen. Seit den Terroranschlägen am 11. September 2001 in den USA traten sicherheitspolitische Fragen immer mehr in den Vordergrund.

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