14 Tote in Kaschmir
Angriff auf indisches Armee-Lager

Bei einem Überfall auf ein Armee-Lager sind im Norden des indischen Bundesstaates Jammu und Kaschmir 14 Menschen ums Leben gekommen.

HB/dpa SRINAGAR/WASHINGTON. Nach Angaben der Polizei hatten zwei schwer bewaffnete mutmaßliche Muslim-Extremisten am Samstag das Lager in Jammu überfallen und wahllos auf die Soldaten gefeuert. Bei einem achtstündigen heftigen Gefecht seien zwölf indische Soldaten und die beiden Angreifer getötet worden. Neun weitere Soldaten wurden verwundet, vier von ihnen schwebten in Lebensgefahr.

Der indische Staatspräsident Abdul Kalam hatte erst am Donnerstag bei einem Besuch in der Stadt Jammu zu einer friedlichen Lösung des Kaschmir-Konfliktes aufgerufen. Indien beschuldigt das Nachbarland Pakistan seit Jahren, muslimische Terroristen zu unterstützen, die für eine Loslösung der umstrittenen Kaschmir-Region von Indien kämpfen. Beide Staaten haben seit ihrer Unabhängigkeit 1947 drei Kriege gegeneinander geführt, zwei davon um Kaschmir.

In den USA wurden unterdessen sieben Terrorverdächtige festgenommen, die einer militanten Kaschmir-Muslim-Gruppe angehören sollen. Nach Medienberichten wurden sie in den Bundesstaaten Virginia, Maryland und Pennsylvania festgenommen. Der Vater eines Inhaftierten gab an, FBI-Beamten seien in sein Haus eingedrungen und hätten nicht einmal einen Haftbefehl gehabt.

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