15 Nordkoreaner gestoppt
Fluchtversuch ins sükoreanische Konsulat verhindert

Der Versuch von 15 Nordkoreanern, Zuflucht in Südkoreas Konsulat in Peking zu suchen, ist am Montag von chinesischen Sicherheitskräften vereitelt worden.

HB PEKING. Die Nordkoreaner seien entweder festgenommen worden oder weggerannt, berichtete die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap. Insgesamt seien 18 Nordkoreaner, vor allem Frauen und Kinder, an der Aktion beteiligt gewesen. Nur drei hätten es in das Konsulat geschafft. Die Botschaft bestätigte den Zwischenfall, ohne Details zu nennen.

Es war die dritte Flucht in südkoreanische Einrichtungen in Peking in nur zwei Wochen. Zuletzt hatten am Freitag 29 Nordkoreaner in einer südkoreanischen Schule Zuflucht gesucht, wo sie jetzt auf ihre Ausreise nach Südkorea hoffen. Mehr als 130 Nordkoreaner warten ferner in der Konsularabteilung. Seit drei Jahren haben Hunderte Zuflucht in diplomatischen Einrichtungen in China gesucht. Zehntausende leben im Untergrund in China, das sie bei einer Ergreifung nach Nordkorea abschiebt, wo ihnen Haft und Folter drohen.

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