17-minütiges Werbevideo: Hollywood produziert Lobeshymne auf Obama

17-minütiges Werbevideo
Hollywood produziert Lobeshymne auf Obama

Hollywood hat ein 17 Minuten langes Hochglanz-Werbevideo über US-Präsident Obama produziert und auf YouTube veröffentlicht. Der Sprecher ist Tom Hanks, Regie führte der Oscar-Preisträger Davis Guggenheim.
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WashingtonSchöne Bilder, große Worte - ein kinoreifer Wahlwerbefilm für US-Präsident Barack Obama mit Hollywood-Star Tom Hanks als Sprecher sorgt für Wirbel in den USA (hier die offizielle Homepage). Der 17 Minuten lange Spot, der vom Oscar-prämierten Regisseur Davis Guggenheim gedreht wurde, rückt die erste Amtszeit des Demokraten in ein mehr als rosiges Licht. Obamas Kampf gegen die Finanzkrise und sein erfolgreiches Todeskommando gegen Osama bin Laden werden herausgestellt. Kommentatoren sprechen von Obamas Wahlkampfauftakt - knapp acht Monate vor den Präsidentenwahlen am 6. November.

Weitere Erfolge, die in dem Streifen herausgestrichen werden: Das Ende des Irak-Krieges sowie die Gesundheits- und Finanzreformen. Über Obamas Flops wird dagegen geschwiegen: Seine unerfülltes Versprechen, das weltweit kritisierte Gefangenlager Guantánamo zu schließen, das Zögern und Zaudern in Sachen Umweltpolitik, die nach wie vor hohe Arbeitslosigkeit. Die oppositionellen Republikaner taten den Film als fiktionales Werk á la Hollywood ab, wie die „Washington Post“ schrieb.

Regisseur Guggenheim hatte Obama bereits 2008 im Wahlkampf mit einem 30-minütigen Werbefilm unterstützt. 2007 hatte der Regisseur und Filmemacher für die Klima-Dokumentation „Eine unbequeme Wahrheit“ des ehemaligen US-Vizepräsidenten Al Gore den Oscar für den besten Dokumentarfilm gewonnen.

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  • Ein prima gemachter Werbefilm für die begonnene Wahlkampfzeit. Die Chancen, dass der neue US-Präsident der alte US-Präsident sein wird ... stehen sehr gut. Das ist auch m.E. gut für die USA ... für die Bürger der USA.

    Die Republikaner versuchen dagegen die Steuerlasten einseitig zu verteilen, so dass Sekretärinnen mehr Steuern zahlen müssen, als Millionäre. Damit es auch weiterhin so schön bleibt, wird es gunstvoll getarnt und versucht "Scheinthemen auzubauschen", die alles beim Alten lassen. Soziale Standards wie eine zahlbare Krankenversicherung, möchten die Republikaner nicht. Es soll im Stillen arm, aber mit Stolz früh gestorben werden. Das versucht man dann den Menschen unter dem Sammelsorium des pathetischen Freiheitbegriffes zu verkaufen.

    Ein modernes Amerika muss eine moderne Infrastruktur, eine gesunde inländische Industrie (und keine Kistenschieber-Auspack-Industrie) und eine Bildungsnation werden. Menschen müssen Chancen haben und sich Krankenkassen leisten können. Auf einseitige Geschäftsmodelle, die zum Reichtum Wweniger führen und zur Verarmung und geistigen Degenerierung breiter Massen werden, kann und wird die USA in der Zukunft gerne verzichten müssen. Diese Modelle erbringen keinen volkswirtschaftlichen Mehrwert.

    Obama kann diese Zukunftsorientierungen besser bewältigen, als rückwärtsgewandte Republikaner, die sogar die Evolution u. klare Wissenschaftswerte anzweifeln.

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