18 Tote gemeldet
Blutige Kämpfe in Nepal

Bei Zusammenstößen zwischen Sicherheitskräften und maoistischen Rebellen sind in Nepal nach offiziellen Angaben vom Mittwoch mindestens 16 Rebellen und zwei Angehörige der Sicherheitskräfte getötet worden.

HB KATHMANDU. Maoisten hätten am Vortag im Bhojpur-Bezirk, rund 60 Kilometer westlich von Kathmandu, das Feuer auf Sicherheitskräfte eröffnet, berichtete ein Sprecher der Sicherheitskräfte in der Hauptstadt. 15 Maoisten und zwei Angehörige der Sicherheitskräfte wurden getötet. Die von der Regierung kontrollierte Zeitung „Gorkhapatra“ hatte zuvor von zwölf Opfern unter den Maoisten gesprochen.

Ein weiterer Maoistenrebell wurde am Mittwoch bei einem Schusswechsel mit Sicherheitskräften im Westen Nepals, etwa 245 Kilometer westlich von Kathmandu getötet, wie der unabhängige Rundfunksender Kantipur FM berichtete. Die Rebellen kämpfen seit 1996 für ein kommunistisches Regime in Nepal. Der Konflikt kostete bislang fast 10 000 Menschen das Leben.

Am Mittwoch, dem zweiten Tag eines landesweiten Generalstreiks, wurden die Proteste gegen König Gyanendra in Kathmandu fortgesetzt.

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