2,53 Milliarden Euro
Athen erzielt erneut primären Überschuss

Erneut kann der stellvertretende griechische Finanzminister Christos Staikouras einen Primärüberschuss verkünden, erneut ist das ein kleiner Fortschritt für Griechenland. Doch die Lage in Athen bleibt ernst.
  • 3

AthenGriechenland macht bei der Haushaltsstabilisierung weiter kleine Fortschritte. In den ersten neun Monaten des laufenden Jahres erzielte die Regierung einen sogenannten primären Überschuss - ohne Zinslast - in Höhe von knapp 2,53 Milliarden Euro.

Das ursprüngliche Ziel des griechischen Konsolidierungsprogramms sah einen Überschuss von 1,55 Milliarden Euro vor. Dies berichtete der stellvertretende griechische Finanzminister Christos Staikouras am Dienstag in Athen.

2013 hatte Athen erstmals seit zehn Jahren wieder einen Primärüberschuss erreicht. Einschließlich der Zinsen, die auf die aufgenommenen Schulden zu zahlen sind, klafft aber weiter ein enormes Loch im Etat. Der Primärüberschuss ist dennoch wichtig, weil er auch anzeigt, wie Griechenland zum Beispiel bei der Kontrolle der Kosten für den Staatsapparat vorankommt.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " 2,53 Milliarden Euro: Athen erzielt erneut primären Überschuss"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

  • .......und heute hat die Regierung in Portugal angekündigt dass es das vereinbarte Defizit Ziel für 2015 nicht erreichen werde..... So ist das eben wenn man Regionalklubs in der Bundesliga mitspielen lässt

  • Wer glaubt denn diesen Zahlen noch? Kein normaler Mensch! Fakt ist Griechenland und noch einige andere Südländer der EUR-Zone schaffen es nicht ohne Abwertungsmöglichkeit mit Nordeuropa Schritt zu halten. Und je länger das ignoriert wird, umso teurer wird die Chose für die Bürger am Ende, jedoch ist der Preis für den EUR schon jetzt enorm hoch. Draghi hat´s gesagt: "koste es was es wolle ... " auch wenn es die Mittelschicht in EUR-Land arm macht.

  • ...Milchmädchenrechnungen...

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%