20 Tonnen Chemie sollten eingesetzt werden
El Kaida plante angeblich Chemie-Anschlag

Das jordanische Staatsfernsehen hat am Montag Bekenntnisse inhaftierter moslemischer Extremisten ausgestrahlt, die Giftgas- und Sprengstoffanschläge mit Tausenden Opfern geplant haben sollen.

HB AMMAN/KAIRO. Eine dem Terrornetzwerk El Kaida nahe stehende Zelle soll in Jordanien Chemie-Anschläge mit bis zu 80 000 Toten geplant haben. Das jordanische Fernsehen berichtete am Montagabend über weitere Details der Ermittlungen gegen in den vergangenen Wochen von den Sicherheitskräften des Landes verhafteten mutmaßlichen Terroristen. In der 20-minütigen Sendung sagten auch einige der Beschuldigten aus.

Der Kopf der aus 10 Männern bestehenden Gruppe erklärte, er sei von dem als El-Kaida-Top Terrorist gesuchten Jordanier Abu Musab el Sarkawi rekrutiert worden. Zusammen mit mehreren Syrern habe er Anschläge mit chemischen Stoffen unter anderem auf die US-Botschaft, den jordanischen Ministerpräsidenten und die Geheimdienstzentrale geplant, sagte der Jordanier, dessen Name mit Asmi Jayyusi angegeben wurden.

Dazu habe er mehrere Fahrzeuge gekauft und sie bei Irbid, 80 Kilometer nördlich von Amman umbauen lassen. Das jordanische Fernsehen zeigte Bilder von mehreren bei den Razzien sichergestellten Lastwagen sowie große Mengen Chemikalien. Nach Angaben der Ermittler wollten die Terroristen 20 Tonnen Chemikalien für die Anschläge einsetzen. Bei Festnahmen in der vergangenen Woche waren nach Polizeiangaben vier der mutmaßliche Terroristen ums Leben gekommen.

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