21 Jahre Deutsche Einheit Merkel sieht gravierende Unterschiede

21 Jahre nach der Wende gibt es zwischen Ost und West immer noch große Unterschiede. Kanzlerin Merkel sieht die Einheit nicht vollendet. Der DGB kritisiert vor allem das Lohngefälle, und attackiert die Arbeitgeber.
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Kanzlerin Angela Merkel und DGB-Chef Michael Sommer. Quelle: dpa

Kanzlerin Angela Merkel und DGB-Chef Michael Sommer.

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BerlinDas Ost-West-Lohngefälle sorgt 21 Jahre nach der Wiedervereinigung für Streit zwischen Gewerkschaften und Arbeitgebern. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) warf am Samstag der Wirtschaft vor, sich einer Lohnangleichung zu verweigern. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sieht derweil die Einheitsbemühungen „auf einem guten Weg“, verwies aber zugleich auf deutliche Unterschiede.

Die zentralen Einheitsfeierlichkeiten finden am Montag in Bonn statt. Daran nehmen auch Bundespräsident Christian Wulff und Merkel teil. Die Festrede hält der Präsident des Bundesverfassungsgerichtes, Andreas Voßkuhle.

Merkel sagte in ihrer wöchentlichen Internetbotschaft am Samstag, sie sei immer wieder berührt, wenn sie junge Menschen treffe, bei denen sie nicht mehr merke, ob sie im Osten oder Westen groß geworden seien. „Ich glaube, da wächst wirklich das Land zusammen“, betonte die aus dem Osten stammende CDU-Vorsitzende. Die Einheit sei auf einem guten Weg, es gebe aber noch „einige gravierende Unterschiede“. Dabei nannte die Kanzlerin den demografischen Wandel und die Abwanderung junger Leute aus dem Osten, die fast doppelt so hohe Arbeitslosigkeit im Westen und die geringeren Sparguthaben.

DGB macht Arbeitgeber Vorhaltungen

Der DGB machte hingegen auf das Lohngefälle zwischen Ost und West aufmerksam. „Die DGB-Gewerkschaften setzen sich seit Jahren für die Angleichung des Ost- an das Westniveau ein, wohingegen sich die Arbeitgeberseite dem systematisch entzog beziehungsweise massiven Widerstand leistete“, kritisierte DGB-Vorstandsmitglied Claus Matecki in der „Berliner Zeitung“. Auch 20 Jahre nach der Wiedervereinigung bleibe festzustellen, dass in Betrieben ohne Tarifbindung die Lohndifferenzen hoch seien.

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10 Kommentare zu "21 Jahre Deutsche Einheit: Merkel sieht „gravierende Unterschiede“ zwischen Ost und West"

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  • Armer TOOOOOR Wo ein Kopf sitzt muss noch lange kein Hirn drinnnnnnen sein geh aud dein Nachttopf und erzähl den dein Schrott.

  • Recht hat unsere Kanzlerin. Nur: zwischen einem fr. Minister Karl Schiller und dem Anfängergespann Merkel/Schäuble besteht tatsächlich ein gravierender und für uns katastrophaler Unterschied. Seinerzeit anstaendiges Nachkriegsfinanzwissen, gepraegt von Abs und Co, heute eine z.T "klitschige Politmafia" , "geschwaengert von Bankjunkiees". Es gab mal sowas wie Treu und Glauben.

  • Unterschiede und warum nicht? Ist unser Ziel die sozialistische Gleichmacherei? Es ist höchste Zeit für eine neue Partei für alle die mit Merkel&Co nicht mehr zurecht kommen.

  • "Dabei nannte die Kanzlerin den demografischen Wandel und die Abwanderung junger Leute aus dem Osten, die fast doppelt so hohe Arbeitslosigkeit im Westen und die geringeren Sparguthaben." - Tja, und welche Schlüsse zieht sie daraus?

    Offenbar keine, weil sie sichtlich nicht in der Lage ist, die Gründe dafür zu analysieren. Sie bleibt eben in ihren Anschauungen komplett durchfärbt von der SED- und DDR-Mentalität. Das macht halt blind.

  • oh weh, mir kommen die Tränen
    man sollte den Stacheldraht wieder aufbauen

  • Ei verbibsch, ja gugge mal?! Im Osten geht die Sonne vom Westen her auf. Ja was für ein Unterschied. Aber Kollejen, zuerst müssen wir Griechenland retten. Das ist unsere solidarische Pflicht mit den Krösussen der Welt. HOho-Honecker


  • Frau Merkel ist das letzte Wrack; sie paßt zur CDU, da diese Partei ebenfalls von gestern ist. Wer ihre Leistungen würdigen will, kann dies anhand ihrer Hinterlassenschaften als Bundesumweltministerin bestens nachvollziehen. Sicherlich wird sie versuchen, der CDU noch möglichst viele Stimmen zu sichern - allein, es wird beim Versuch bleiben. Sie ist ebenso wie die Stasi und die CDU überflüssig - und dies wird sich bei den nächsten Wahlen dokumentieren. Auch die herbeigeredeten Unterschiede werden daran nichts ändern.

  • -Merkel sagte in ihrer wöchentlichen Internetbotschaft am Samstag, sie sei immer wieder berührt, wenn sie junge Menschen treffe, bei denen sie nicht mehr merke, ob sie im Osten oder Westen groß geworden seien. (Zitat)-

    Diese Kinder gab es aber schon früher, Kinder also aus dem Westen von Eltern , die aus dem Osten kamen und dann später besuchsweise auf verwandtschaftliche Kinder, im Osten trafen. Man konnte also schon viel früher feststellen - es gab keinen Unterschied - sie hatten wie Kinder eben nun einmal sind- ziemlich gleiche Vorstellungen vom Leben. Diese Kinder von damals waren weder als westlich noch östlich "auszumachen".

    Dazu benötigt es auch keine nostalgisch gesehene zentrale Einheitsfeierlichkeit, wie diese am Montag in Bonn stattfindet.

    Nur nebenbei bemerkt - es gab früher den Gedenk- und Feiertag der deutschen Einheit ( zwar nur im Westen) aber dieser lag auf dem 17.Juni. Jedoch sang- und klanglos wurde dieser Tag durch den "weniger bis nichtssagenden" 2.Oktober ersetzt. Zudem war es aber auch der 9.November an dem durch den beherzten Durchbruch der Mauer von Ostberliner Bürgern die Idee des 17.Juni schließlich vollendet wurde. Der 17. Juni als auch der 9.November geschah ohne Zutun von Politikern - Am 17.Juni floß rotes Blut und keine blaue Tinte auf sorgsam sauberen Schreibtischen und deshalb dürfte der 17.Juni den weitaus größeren Anspruch auf diesen Tag der deutschen Einheit besitzen.

  • Merkel ist in Hamburg geboren. Wieso stammt sie aus dem Osten? Diese Art von Abschreiben ist sonst nicht üblich beim Handelsblatt.

  • Das Lohngefälle zwischen Ost und West,
    Abwanderung der Jungen Leute.
    Ich würde dem Hosenanzug vorschlagen, den Ostländern die Arbeit bis ans Bett zu tragen.
    Die Kanzlerin versucht hier Wähler zu angeln im Osten,
    als Köder der zappelnde Wurm der Heuchelei.
    Sie darf ganz sicher sein, sie wird nicht wiedergewählt.
    Für einen Ostwähler wird sie 2 Westwähler verlieren.

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