250 000 Tote
UN fordert Verurteilung für Verbrechen in Liberia

Eine Verurteilung der Verantwortlichen für Menschenrechtsverletzungen in Liberia hat der amtierende UN- Menschenrechtskommissar, Bertrand Ramcharan, verlangt.

HB/dpa GENF. Seit Beginn des Konflikts im Dezember 1989 seien 250 000 Menschen getötet worden, teilte Ramcharan am Freitag in Genf mit. Mindestens die Hälfte davon seien Zivilisten gewesen.

Die Menschenrechtslage in dem von Bürgerkrieg zerrütteten Land habe sich in schockierender Weise weiter verschlechtert, heißt es in einem Bericht Ramcharans an die UN-Menschenrechtskommission. Die Verantwortlichen auf Seiten der Rebellen wie auch auf Seiten der Regierung müssten vor Gericht gebracht werden.

Mehr als 1,3 Millionen Menschen seien vertrieben worden. Folter sei weit verbreitet, Vergewaltigungen würden als Waffe eingesetzt. Hunderte Frauen und Mädchen seien Opfer von sexueller Gewalt geworden. Auf beiden Seiten würden Kinder zum Kampf mit der Waffe gezwungen.

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