38 Verletzte im Krankenhaus
Putin fordert „Vernichtung tschetschenischer Terroristen“

Der russische Präsident Wladimir Putin hat nach dem Anschlag auf das Moskauer Rockfestival zur „Vernichtung tschetschenischer Terroristen“ aufgerufen. „Man muss sie in ihren Kellern und Höhlen ausfindig machen, wo sie sich bis heute verstecken, und sie vernichten“, sagte Putin in einer Regierungssitzung am Montag.

HB/dpa MOSKAU. Bei den Selbstmord-Attentaten zweier mutmaßlich tschetschenischer Extremistinnen auf Besucher eines Freiluftkonzertes waren am Samstag insgesamt 15 Menschen getötet worden.

Man werde keine Kompromisse mit den Terroristen in Tschetschenien eingehen, betonte Putin nach Angaben der Agentur Interfax. „Die Banditen in Tschetschenien sind nicht nur mit den internationalen Terrororganisationen verbunden, sie sind deren fester Bestandteil“, sagte Putin. Bei früheren Terroranschlägen hatte sich der Präsident ähnlich radikal geäußert.

In den Krankenhäusern der russischen Hauptstadt behandelten Ärzte noch 38 Konzertbesucher, die bei der Detonation der beiden Sprengsätze Verletzungen erlitten hatten. Fünf der Patienten schwebten weiterhin in Lebensgefahr. Die Behörden erklärten den Dienstag zum Trauertag in der Hauptstadt.

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