50 Jahre Elysée-Vertrag: Der Franzose - das unbekannte Wesen

50 Jahre Elysée-Vertrag
Der Franzose - das unbekannte Wesen

Oh là là! Auch nach 50 Jahren Partnerschaft denken Franzosen und Deutsche in den alten Klischees über den Nachbarn. Dabei tut sich jenseits der Grenze einiges: Die Franzosen werden lockerer – mehr als die Deutschen.
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Kommentare

  • @Herrn Otto: ich finde Ihre Schilderung sehr interessant und stimme Ihnen 100% zu. Ein Mensch kann sich total ändern, wenn seine Umgebung anders wird und er sich nicht mehr dazugehörig fühlt. Dass könnte auch mit der deutschen zukünftigen Minderheit passieren. Es hängt davon ab, wie schnell sich die Verhältnisse in der Gesellschaft ändern werden, und ob die Deutschen ihre Werte (und die Migranten ihre auch) anpassen werden, sodass ein Kompromiss erreicht wird, sodass keine großen Konflikte entstehen.

  • Das Ziel dieser ganzen Anstrengungen war und ist ja, Kriege, wie sie in der jüngsten Vergangenheit in Europa üblich waren, zu vermeiden. Also eine Art PAX ROMANA zu schaffen, zuerst in ganz Europa und dann weltweit.

    Die Römer erreichten ihren Frieden mit Feuer und Schwert – und haben ihn dann auch mit Schwert und Bürokratie aufrecht erhalten. Führende Vertreter der europäischen Eliten glauben, das bürokratische Monster sei die Kröte, die man eben schlucken muss, um den Frieden ohne Schwert zu sichern.

    Das ist ein Logik-Fehler.

    Ohne gemeinsame Identität (bei den Römern war das das juristische römische Bürgerrecht) wird Bürokratie nicht zu ertragen sein und ohne „Schwert“ – siehe Afrika jetzt – lässt sich der Frieden an den Außengrenzen schwerlich sichern.

    Was hier im Handelsblatt als öffentliche Meinung dargestellt wird, ist das Abfragen des Medien-Echos in den Ländern. Das ist wenig hilfreich. Was fehlt ist der gemeinsame Wille. Möglicherweise war der vor 50 Jahren nach dem Krieg stärker ausgeprägt. Aber korrupte Eliten gibt es nicht nur in Afrika. Wie soll da ein Begeisterungsfunken überspringen?

  • Wenn ich mir hier die Kommentare so durchlese, das HB sollte sich mal überlegen ob es weiterhin anonyme Beiträge zulässt.
    Langsam unerträglich :(

  • Meinungsfreiheit ist echt übel ;)

  • ...man hat sich das Elsass und Lothringen zuletzt 2 mal dank USA wieder einverleibt ....da macht der Friede doch Freude!
    Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: http://www.handelsblatt.com/netiquette

  • Wenn Frankreich und Europa deutsch werden sollten, also die Humorbremse angezogen wird, dann ist schluss mit lustig. Man möchte sich so ein Horrorszenario gar nicht ausmalen - stocksteife, senile, herzlose, spassressistente Technokraten. Ich möchte euch nicht weiter schocken, lasst uns einfach nicht den Teufel an die Wand malen. AufWiederTschüss!

  • 'Profil' sagt
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    Wenn Frankreich und Europa deutsch werden sollten, also die Humorbremse angezogen wird, dann ist schluss mit lustig.
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    Humor ist eine englische Erfindung, und Deutsche sind genetisch bedingt humorunfähig.

    Damit müssen wir uns leider abfinden.

    Als Clown ist Hollande hingegen bestens geeignet.

    ...

    So hat dann doch jeder was er mag.

  • Gegensätzlicher könnte die politische Realität nicht sein. Sozialisten kontra Kapitalisten. Es wird schön geredet, was nicht ist. Diese undemokratische und bevormundende EU wird auch Deutschland und Frankreich auseinander treiben. Alles ist zu bürgerfern, denn das Monster EU regiert an den Menschen vorbei. Das wird keinen Bestand haben.

  • Die Franzosen werden deutscher... Mir war Deutschland immer zu deutsch. Ich waere lieber Franzose, ach was sag ich... lieber in irgendeinem anderen Land geboren. Nein nicht wegen der braunen Vergangenheit, die deutsche Gegenwart, speziell die europaeische ist schlichtweg ekelhaft. Wenigstens bin ich fast nie in meinem Geburtsland.

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: http://www.handelsblatt.com/netiquette

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