500 Bunker-Brecher darunter
Israel will 5 000 Präzisionsbomben kaufen

Nach einem Bericht der israelischen Zeitung „Haaretz“ wollen die USA 5000 Präzisionsbomben an Israel verkaufen.

HB TEL AVIV. Die Kosten von 319 Mill. Dollar (261 Mill. €) würden aus der laufenden US-Militärhilfe an Israel finanziert. Bei den „intelligenten Bomben“ handele es sich um Waffen, die mit Hilfe eines Satelliten in ihr Ziel gesteuert werden.

Laut „Haaretz“ hat das US-Verteidigungsministerium den Verkauf in einem Bericht an den Kongress damit begründet, dass Israel seinen militärischen „Qualitätsvorsprung“ in der Region aufrechterhalten müsse. Dies diene auch den strategischen und taktischen Interessen der Vereinigten Staaten.

Unter den Bomben sind nach dem Pressebericht auch 500 „Bunker-Brecher“ mit einem Gewicht von einer Tonne, die zwei Meter dicke Betonmauern durchschlagen können. Bei dem Rest handele es sich um 4500 Bomben mit unterschiedlichem Gewicht - zwischen einer Viertel und einer ganzen Tonne.

Israelische Regierungsquellen sagten dem Blatt, der Waffenhandel habe keine politischen Schwierigkeiten bereitet, obwohl Israel bei den international kritisierten Liquidierungen palästinensischer Extremistenführer bereits Präzisionsbomben eingesetzt hat. Im Juli 2002 hatte die israelische Luftwaffe eine Bombe mit dem Gewicht von einer Tonne auf einen Wohnblock in Gaza abgefeuert, um Salach Schehade, den Führer des militärischen Arms der radikal-islamischen Hamas-Bewegung, zu töten. Dabei waren auch 15 palästinensische Zivilisten, in der Mehrzahl Kinder, getötet worden. Danach wurden mehrmals kleinere Bomben eingesetzt.

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