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Diskussion: Kommentare zu: Frankreichs Verfassungsrat stoppt Reichen-Steuer

Oliver Stock, Chefredakteur Handelsblatt Online

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Oliver Stock
Chefredakteur Handelsblatt Online
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  • 29.12.2012, 13:13 Uhrschmierwelt

    ach gotttchen dann sollen sie halt 50 % zeitlich unbeschränkt für alle einkommen über ner million beschließen ,dann hamn sie eh mehr,die franzmänner,auf dauer fürn staatshaushelt.

    schlapp 500 millionen zusätzliche steuern bei befristung auf 2 jahre für alle einkommen über einer million is eh n witz

    unternehmenssteuern müssen wieder hoch.

    die vermögensgesellschaften bei uns,gerne holdings genannt, sind meist gewerbesteuerfreie profitsammelstellen ,die 15 % korperschaftssteuern bezahlen und 1,2 % solidarität.

    die gelder brauch ich doch nich und muß ich doch gar nicht privat ausgeben,aber mit dieser geldmacht kann ich weiter investieren und auch manipulieren und einfluß ausüben und das märchen verbreiten,daß die steuern zu hoch sind und sich arbeit wieder lohnen muß.

    diejenigen ,die diese sprüche bereitwillig verbreiten ,nehm gern meine spenden ,gefälligkeiten und familienhilfe.

    • 29.12.2012, 13:54 Uhrabc

      Zur Körperschaftssteuer hinzu kommen Gewerbesteuer und Einkommenssteuer.

      Ansonsten: Politiker würden auch bei 100% Steuer noch mehr Geld ausgeben, als sie einnehmen.

  • 29.12.2012, 13:23 Uhrhellboy

    Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus! Daran sieht man was man von solchen Gerichten zu halten hat. Genauso wenig wie von der ganzen korrupten Verbrecher EU-Regierung!

  • 29.12.2012, 13:50 UhrLudwig500

    Mich würde die juristische Begründung interessieren. Etwa "wir lassen lieber Deutsche sparen", "wir Reiche überlassen das Steuernzahlen lieber anderen" oder "bevor unsere Eliten komplett nach Belgien auswandern..."?

    • 29.12.2012, 15:48 UhrRechner

      'Ludwig500' sagt
      ------------------------
      Mich würde die juristische Begründung interessieren.
      ------------------------

      Hätten Sie sich der Mühe unterzogen den Artikel den sie kommentieren auch zu lesen, dann wüßten Sie das:

      "Die Richter kritisierten, dass sich die geplante Steuer auf einzelne Personen statt auf den gesamten Haushalt beziehe."

      Wobei dieses Konstrukt des "Haushaltseinkommens" meinem Gerichtigkeitsemfpinden widerspricht - die private Lebensgestaltung ist keine Sache für die sich der Staat zu interessieren hat.

      Aber derartiges ist nunmal Bestandteil des französichen (und leider auch deutschen) Rechts.

      +++

      'Ludwig500' sagt
      ------------------------
      "wir lassen lieber Deutsche sparen", "wir Reiche überlassen das Steuernzahlen lieber anderen" oder "bevor unsere Eliten komplett nach Belgien auswandern..."?
      ------------------------

      Billige Polemik, basierend auf Ignoranz.

    • 29.12.2012, 18:16 UhrLudwig500

      Zur Zeit meines postings war die Begründung noch nicht online.

      Diese Begründung erscheint sogar plausibel. Man hat tatsächlich einen Weg gefunden, den Einfluss der Reichenlobby zu verstecken.

    • 30.12.2012, 07:47 UhrG.N.

      "wir lassen lieber Deutsche sparen", "wir Reiche überlassen das Steuernzahlen lieber anderen" oder "bevor unsere Eliten komplett nach Belgien auswandern..."?
      ------------------------

      Billige Polemik, basierend auf Ignoranz.

      Genau.
      Richtig müsste es ja auch heißen:

      Wir lassen lieber die deutschen Steuerzahler ZAHLEN!

    • 29.12.2012, 22:58 UhrHeinrichVI

      Ist Hollande der, für den er sich ausgibt? Wahlversprechen, die gerichtlich gegen die Wand fahren, schaffen Märtyrer.

      Wie unschuldig kann jemand sein, der sich nicht nur als Präsident küren läßt, sondern mit diesem Amt auch "Kofürst" der Steueroase Andorra wird?

      Solche "Verzweiflungstaten" können die Öffentlichkeit in die Irre führen, jedoch gilt immer zu bedenken, daß jemand, der Präsident wird, Schienbeine aus Krupp-Stahl haben sollte. Ohne Begünstigung und Betrug kommt niemand in ein solches Amt.

      Und schlußendlich kann Hollande die Struktur Brüssels nicht entgangen sein. Dort schreiben Lobbyisten die Gesetze, welche dann im Schnellverfahren von den Abgeordneten durchgewunken werden. Denen ist nichts peinlich, nicht mal, wenn Nigel Farrage oder Daniel Hannan denen die Leviten lesen.

      "Leicht wird ein kleines Feuer ausgetreten, das - erst geduldet - Flüsse nicht mehr löschen." Heinrich VI.

      Europa lebt in der Illusion der Wahl. Faktisch foppt uns jede Partei mit demselben Programm: Peer Steinbrück hatte für eine dickes Geschenk gesorgt, nämlich die Körperschaftssteuer - die Einkommensteuer für Unternehmen - halbiert auf 12,5%. 1998 betrug die Körperschaftssteuer 48%!

      Unter Schröder wurden die Finanzmärkte dereguliert, was diversen Mittelständlern zum Verhängnis wurde.
      Clement hob die Befristung der Leiharbeit auf, feste Arbeitsplätze brachen weg.
      Der Spitzensteuersatz wurde massiv gesenkt.
      Der Niedriglohnsektor eingeführt.
      Und weil die Kaufkraft massiv einbrach und mit ihr die SPD, trat Müntefering eine "Kapitalismus-Debatte" los.
      Merkel ergriff die Macht und die SPD stimmte der Mehrwertsteuererhöhung zu.

      "Das erste, was wir tun, laßt uns alle Anwälte töten!" Heinrich VI.

      Eine Hypothese wird zur Theorie, daß sie immer mehr Sachverhalte integrieren kann.
      Europa ist die Neuauflage des Römischen Reichs. Die altrömische Gesetzgebung ist nach wie vor opportun und Jurastudium. Und die meisten Politiker sind Juristen.

    • 30.12.2012, 09:43 UhrEnergieelite

      @ Ludwig500

      Ja so ist das eben mit den Hirngespinsten der Sozialisten .
      Zwischen Theorie und Praxis klaffen gerade in dieser Partei riesige Welten .
      Wobei Realpolitiker (und nicht nur diese ) genau das voraussagten .
      So wird es auch mit den Deutschen Sozialisten werden , sollten sie in einer Koalition die Möglichkeit bekommen , Regierungsverantwortung zu übernehmen .

      Rot/Rot/Grün garantiert den größten schaden anzurichten , den man sich nach 1933 vorstellen kann .

      Wer diese Farben wählt, wählt Sozialabbau,Arbeitslosigkeit und sozialen abstieg .

  • 29.12.2012, 13:56 UhrHeho

    Dieses Urteil vor Augen, sollte man auch hierzulande davon ausgehen, dass die Steuerpläne der SPD am BVG scheitern. Die Geldgeilheit hat schon manchen blind gemacht! Unsere Harzer sollten nun endlich in Erwägung ziehen ihren Hauptschulabschluss nach zu holen. Sonst nimmt die Misere überhaupt kein Ende.

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