Ab November
USA setzen auf schärfere Grenzkontrollen

Touristen und Geschäftsleute, die aus visapflichtigen Ländern kommen, müssen sich bei der Einreise ihren Fingerabdruck digital abnehmen lassen. Zudem wird von ihnen ein digitales Foto gemacht. Die Informationen werden sofort mit Terroristen-Datenbanken abgeglichen.Für deutsche Besucher gelten die neuen Sicherheitsmaßnahmen jedoch nicht, da sie von der Visapflicht befreit sind.

HB WASHINGTON. Die Maßnahmen sind Teil des US-VISIT-Programms, dass am Dienstag in Washington vorgestellt wurde und ab 5. Januar 2004 an zahlreichen Flug- und Seehäfen eingerichtet werden soll.

Der Staatssekretär für Grenz- und Transportsicherheit, Asa Hutchinson, nannte das Programm „den dramatischsten Schritt zur Verbesserung der Sicherheit in der modernen Einwanderungsgeschichte“. Das Verfahren dauere lediglich wenige Sekunden länger als das gegenwärtige Verfahren und sei „effektiv, einfach und schnell“, so der Direktor des Programms, James Williams.

Das Programm soll ab November zunächst am Flughafen von Atlanta eingerichtet werden, und dann ab Januar 2004 auf 115 weiteren Flughäfen. Ähnliche Systeme sind für die Grenzübergänge nach Mexiko und Kanada geplant. Bei der Ausreise werden Reisende in Zukunft an so genannten Auswanderungs-Kiosks automatisch auschecken können.

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