Abbas bei Sarkozy
Paris will Palästinensern helfen

Mit dem Empfang des Palästinenserpräsidenten Mahmud Abbas hat der französische Präsident Nicolas Sarkozy am Freitag seine Nahost-Gesprächserie fortgesetzt. Nach Angaben des Élyséepalastes will Frankreich schnell 15 Millionen Euro Direkthilfe für die Bevölkerung im Gazastreifen freigeben.

HB PARIS. Am kommenden Mittwoch wird Sarkozy nacheinander den jordanischen König Abdullah II. und die israelische Außenministerin Zipi Liwni empfangen. Vor einigen Tagen hatte Sarkozy in Paris mit dem libanesischen Ministerpräsidenten Fuad Siniora gesprochen.

„Frankreich wird den Palästinensern helfen, den Frieden wiederzufinden und einen Staat aufzubauen, auf den sie ein Recht haben“, hatte Élysée-Sprecher David Martinon am Donnerstag erklärt. Sarkozy werde dies auch im Gespräch mit Liwni ansprechen.

Nach dem Wahlsieg der Hamas im April 2006 hatte Frankreich gegen die USA und die meisten Europäer für eine Fortsetzung der Hilfen für die Palästinenser plädiert. Als die Hamas vor zwei Wochen im palästinensischen Bürgerkrieg den Gaza-Streifen eroberte, stellte sich Paris hinter Abbas. „Die Palästinenserbehörden sind in einer besonders heiklen Lage“, sagte Martinon. „In diesem Kontext will Präsident Sarkozy Abbas politisch unterstützen.“

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