Abbau von Zöllen und Subventionen
Noch kein Durchbruch bei WTO-Verhandlungen

Bei den Beratungen der Welthandelsorganisation (WTO) über den Abschluss der Doha-Runde ist am Freitag ein Scheitern vermieden worden.

HB GENF. Am Samstag werde man sich mit dem Kapitel der Liberalisierung für Dienstleistungen, wie Banken, Versicherungen und dem Austausch von hochspezialiserten Fachkräften befassen, hieß es am Freitagabend in Genf aus diplomatischen Kreisen.

Zuvor hatte WTO-Sprecher Keith Rockwell bereits von "produktiven Gesprächen" und "ermutigenden Zeichen" gesprochen.

Rockwell bezog sich dabei auf intensive Verhandlungen von Vertretern von sieben Ländergruppen, wie die EU und die USA,Australien und Japan sowie Brasilien, Indien und China.

Sie hatten sozusagen in letzter Minute versucht, die unterschiedlichen Positionen zum Abbau von Zöllen und Subventionen für Agrarprodukte und Industriegüter sowie zum freien Marktzugang zusammenzubringen.

Wäre dies gescheitert, hätte die seit fast sieben Jahren laufende Doha-Runde abgebrochen werden müssen. Diplomaten wollten am Freitagabend aber nicht von einem Durchbruch bei den seit Montag laufenden Beratungen sprechen.

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