Abhör- und Einbruchsaffäre brachte Nixon zu Fall
Watergate-Sonderermittler gestorben

Bei der Aufklärung der Watergate-Affäre um US-Präsident Nixon spielte er eine entscheidende Rolle. Nun ist der Sonderermittler Cox im Alter von 92 Jahren gestorben.

HB BERLIN. Anfang der 70er Jahre trug Archibald Cox entscheidend dazu bei, den Watergate-Skandal aufzuklären. Am Samstag starb der ehemalige Sonderermittler im Alter von 92 Jahren in seinem Haus in Brooksville im Bundesstaat Maine, wie seine Familie bekannt gab. Die Abhör- und Einbruchsaffäre während des US-Wahlkampfes 1972 hatte schließlich zum Rücktritt des damaligen Präsidenten Richard Nixon geführt.

Cox wurde im Mai 1973 an die Spitze eines Ermittlerteams berufen, nachdem republikanischen Parteifunktionären vorgeworfen worden war, vor der Wahl in Büros der Demokraten im Watergate Hotel eingebrochen zu sein. Als Cox gegen den Widerstand Nixons auf die Herausgabe von Tonbandaufnahmen aus dem Weißen Haus drängte, wurde er im Oktober des Jahres von dem Präsidenten entlassen.

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