Ablauf des Ultimatums
Schicksal der Irak-Geiseln ungewiss

Die zweite Frist der Entführer ist in der Nacht zum Freitag abgelaufen: Während sich das Auswärtige Amt rund um die Uhr um die Freilassung der beiden im Irak verschleppten Deutschen bemüht, bleibt ihr Schicksal weiter ungewiss.

HB BERLIN. Auch nach dem Auslaufen des Ultimatums der Entführer bleibt das Schicksal von zwei Deutschen im Irak weiter ungewiss. „Der Krisenstab bemüht sich weiterhin rund um die Uhr um die unversehrte Freilassung der Geiseln“, sagte eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes am Freitag in Berlin.

Die zweite Frist der Entführer war in der Nacht zum Freitag abgelaufen. Zuvor hatte die Bundesregierung bekräftigt, sich nicht erpressen zu lassen. Die Geiselnehmer fordern, die Bundeswehr aus Afghanistan abzuziehen. Andernfalls würden die Geiseln getötet. Ein erstes Drohvideo mit der gleichen Frist und Forderung war bereits im März veröffentlicht worden.

Der Vorsitzende des außenpolitischen Ausschusses des Bundestags, Ruprecht Polenz, erklärte am Donnerstag, die Bemühungen um die Freilassung der beiden Anfang Februar verschleppten Deutschen werde durch die unsichere Lage im Irak erschwert. Mit dem Zünden einer Bombe im Parlamentsgebäude in Bagdad hatte die Anschlagsserie im Irak am Donnerstag einen neuen Höhepunkt erreicht.

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