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Diskussion: Kommentare zu: Camerons EU-Pläne alarmieren Ökonomen

Karikatur eines Community-Trolls

Liebe Leserinnen und Leser,

kennen Sie Trolle? Das sind Unholde, die nichts Gutes im Schilde führen. Internet-Trolle gibt es auch. Das sind solche, die „Beiträge verfassen und sich darin auf die Provokation anderer Gesprächsteilnehmer beschränken“, heißt es in den einschlägigen Definitionen. Solche Provokationen würgen eine Diskussion ab. Internet-Trolle sind also Menschen, die wir in unserer Handelsblatt-Online-Community nicht brauchen. Was wir gut finden, sind Kommentatoren. Gerne solche, die auf den Punkt kommen - von uns aus kurz und schmerzhaft.
Am meisten freuen wir uns, wenn Sie zu Ihrer Meinung mit Ihrem Namen stehen. Wir möchten wissen, mit wem wir diskutieren, und Sie haben ein Recht zu wissen, mit wem Sie sich auseinandersetzen. Wir glauben, dass es zu einem fairen Umgang miteinander im Netz gehört, sich offen gegenüberzutreten.

Ihre Handelsblatt-Online-Redaktion
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  • 23.01.2013, 15:49 UhrRumpelstilzchen

    Vor allem wird es die Volkswirtschaft der Briten hart treffen! Und im Falle eines Austritts dann eben auch zu Recht.

    • 23.01.2013, 16:38 UhrOldi

      Warum?

    • 23.01.2013, 18:04 UhrLutz

      Wir sind die EU! Die Existenz wie sie sie kennen, endet hiermit. Wir werden Ihre biologischen und technologischen Charakteristika den unsrigen hinzufügen. Ihre Kultur wird sich anpassen und uns dienen.
      Widerstand ist zwecklos!

    • 23.01.2013, 17:32 UhrHenry

      Camerons EU-Pläne alarmieren Ökonomen, wieso.

      Jedes Land kann nur mit einer geeigneten Währung wirtschaften. Für diese Erkenntnis ist keine geheime Versammlung nötig. Lügen sind zwecklos und haben kurze Beine. Seit der Einführung des Euro ist der Niedergang in Südeuropa nicht mehr aufzuhalten. Der Euro ist das Problem und nicht die Menschen.

      Die Bevölkerung in Deutschland wurde ebenfalls durch die Einführung des Euro betrogen. Die Preise im Handel wurde 1 : 1, von der D-Mark zum Euro, umgeschrieben. Eine Inflation von 100%. Dazu gibt es das wirtschaftliche Fehlverhalten überall.

      Das die Engländer aus dem Irrsinn und unter diesen miserablen wirtschaftlichen Bedingungen in Europa aussteigen wollen ist nur konsequent. Diesen Schuss vor dem Bug braucht die Wirtschaft um endlich vernünftig zu handeln.

      Allerdings ist zu vermuten, dass dem britische Premierminister David Cameron die Eier fehlen und er nur günstige Konditionen für England aushandeln will. Also auch nur ein riesengroßer Bluff. Ein Bluff alias David Cameron.

      Möglicherweise haben die Amerikaner etwas dagegen, dass sich England von der EU abkapselt. Die USA und England wollen als Partner die militärische und wirtschaftliche Kontrolle über Resteuropa nicht gänzlich verlieren. Ist diese Feststellung richtig, wird David Cameron klein beigeben. Und alles bleibt beim Alten.

    • 23.01.2013, 20:01 UhrFatFinger

      "Und alles bleibt beim Alten."
      Genau das befürchte ich auch. Es bleibt bei der ganzen Diskussion meist unberücksichtigt, daß die USA die EU (und den Euro) unbedingt erhalten wollen - mit Deutschland als Zahlmeister versteht sich. Obama hat dies auch schon mit erstaunlich undiplomatischen Worten klar gemacht. Jeder, der ein Ende der EU und des Euro fordert, legt sich damit automatisch mit den USA an. Das kann man tuen, bloß wer wird am Ende siegen?
      Ein Austritt GB aus der EU war bisher immer nur ein Druckmittel um eigene Forderungen durchzusetzen, mehr nicht.

  • 23.01.2013, 15:49 UhrHardie67

    "„Ohne die Briten in der EU wäre Deutschland wirtschaftspolitisch noch isolierter, Europa würde weniger marktwirtschaftlich, was die Wirtschaftskraft Europas langfristig schwächen würde“, sagte der Chefvolkswirt der Commerzbank, Jörg Krämer, Handelsblatt Online."

    Stimmt. Daher treten wir bitte mit den Briten gemeinsam aus. Dann können die Sozialisten ihr Ding ohne uns machen. Es sei Hollande & Genossen von Herzen gegönnt.

    Wir sollten dann mal mehr mit Russland und den Asiaten sprechen.

  • 23.01.2013, 15:52 Uhrqueen

    Ist das nicht die "Queen" auf dem Bild?

  • 23.01.2013, 15:52 UhrZecke

    Hätte -Könnte - Sollte. Wen interessiert das noch ?

    Cameron macht es richtig, es geht um mehr als die Europhantasterei und Tagträumer.

    Es geht im Kern um die Aufgabe der Souveränität und des Selbstverständnisses der Nation UND der kulturellen Abgrenzung und Ausdifferenzierung zueinander.

    Insofern macht Cameron das einizig richtige in so einer elementaren Gewissensfrage, - er läßt das Volk abstimmen.

    Und genau daran können sich hierzulande die Politiker ein Beispiel nehmen. Cameron hat noch einen "Inneren Kompaß" der ihm anzeigt: hey...hier spielen größere und essentiellere Aspekte eine Rolle als ausschließlich die ökonomische Komponente..hier geht es um Brittanien, oder alternativ den Superstaat. Dazwischen gibt es nichts !

    BRAVO Cameron !

  • 23.01.2013, 15:57 UhrBen-Wa

    Deutschland auch raus aus der EU! Von den Briten kann man gut lernen: Noch nie hat dieses Volk ein "politisches Projekt" zur Versklavung der eigenen Bevölkerung durch eine Ideologie - ob von links oder rechts - gutgeheißen. "Britons will never be slaves!"
    Weg mit dieser EU. Weg mit diesem sozialistischem Projekt! Weg mit dem Euro!

    Für Cameron habe ich Hochachtung, wenn er keine dummen Spielchen spielt und die Briten tatsächlich an die Urnen bittet!

  • 23.01.2013, 16:09 UhrAlfred

    Es wäre für Deutschland fatal, wenn die Briten die EU ver-
    ließen! Der angelsächsische Pragmatismus mit der einherge-
    henden liberalen Wirtschaftsauffassung liegt uns mehr, als
    der sozialistisch besetzte Zentralstaat Frankreich oder
    der flexible halb-mafiosi-Staat Italien.
    Die Angeln und die Sachsen sind ausgewanderte "Norddeut-
    sche", die mit der Völkerwanderung Mittel-England (Angel-
    land) erobert haben.
    Auch wenn die "Political Correctness" Frankreich in den
    Vordergrund schiebt, ich hoffe, daß unsere Polit- und
    Wirtschaftsführungen einen klaren Standpunkt pro Britan-
    nien einehmen, um schon aus Eigennutz ein Gegengewicht gegen unsere romanischen Freunde zu haben!
    Mehr "Europa" heißt leider für sie nur: Teutonen fesseln
    durch die Finanzierung des südländischen "Sozialismus-Light"!

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