Abschluss der Asien-Pazifik-Reise
Fischer bietet langfristige Wiederaufbauhilfe an

Zum Abschluss seiner neuntägigen Asien-Pazifik-Reise hat Bundesaußenminister Joschka Fischer am Freitag das von der Flutkatastrophe besonders stark zerstörte Banda Aceh im Norden der indonesischen Insel Sumatra besucht. Dabei bot Fischer der Regierung in Jakarta langfristige Hilfe beim Wiederaufbau an.

HB BANDA ACEH. Wenn Indonesien dies wolle, sei Deutschland bereit, sich weiterhin in der Provinz Aceh zu engagieren, sagte der Minister nach einem Treffen mit Bundeswehr-Helfern, die in der Provinzhauptstadt am Wiederaufbau des größten Krankenhauses beteiligt sind.

Fischer begrüßte gleichzeitig die neuen Friedensgespräche zwischen der indonesischen Regierung und der separatistischen Bewegung Freies Aceh (GAM). Er hoffe, dass die im Januar in Helsinki begonnenen Gespräche erfolgreich verlaufen.

Neben einer Rundfahrt durch die zerstörte Stadt und dem Besuch bei den Bundeswehrsanitätern stand auch ein Treffen mit Helfern des Technischen Hilfswerks im Gebiet von Lhoknga auf dem Programm. Vor der Küste ankert seit Mitte Januar das Bundeswehr- Versorgungsschiff „Berlin“.

Aceh ist bereits ein Schwerpunktgebiet der deutschen Nothilfe. Gut sechs Wochen nach der Flut-Katastrophe wird die Gesamtzahl der Toten und Vermissten in Asien mit mehr als 300 000 angegeben. Allein in der Provinz Aceh starben durch den Tsunami vom 26. Dezember mehr als 114 000 Menschen, fast 128 000 gelten noch als vermisst.

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