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Abschlusserklärung in Rom: G7 sagen Protektionismus den Kampf an

Die sieben führenden Industrieländer (G7) kündigten in ihrer Abschlusserklärung an, die Krise gemeinsam bekämpfen zu wollen und der Versuchung des Protektionismus widerstehen zu wollen. Die Weltwirtschaft steckt nach Ansicht der G7 tief in der Rezession. Bundesbankpräsident Axel Weber sieht aber auch erste Hoffnungszeichen und deutet weitere Zinsschritte der EZB an.

In Rom kamen die Finanzminister und Notenbankchefs der sieben führenden Industrienationen zusammen. Die Stabilisierung von Wirtschaft und Finanzmärkten habe oberste Priorität, erklärten sie am Samstag. Außerdem bekannten sie sich zum Freihandel. Quelle: Reuters
In Rom kamen die Finanzminister und Notenbankchefs der sieben führenden Industrienationen zusammen. Die Stabilisierung von Wirtschaft und Finanzmärkten habe oberste Priorität, erklärten sie am Samstag. Außerdem bekannten sie sich zum Freihandel. Quelle: Reuters

HB ROM. Die sieben führenden Industrieländer (G7) haben den Kampf gegen die internationale Wirtschafts- und Finanzkrise zu ihrer oberstes Priorität erklärt. In ihrer Abschlusserklärung nach einem Treffen der Finanzminister und Notenbankchef am Samstag kündigten die G7-Staaten eine enge Zusammenarbeit und den Einsatz aller geeigneter Mittel zur Überwindung der Krise an. Die Stabilisierung der Wirtschaft und der Finanzmärkte genieße absoluten Vorrang. Der Versuchung des Protektionismus wollen sie widerstehen.

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In der Erklärung zu dem Treffen, an dem auch Russland vertreten war, milderten die G7 gegenüber früheren Treffen etwas den Ton, in dem sie Chinas Wechselkurspolitik bewerteten. Sie begrüßten, dass sich China zu einem flexibleren Vorgehen entschlossen habe, was zu einer kontinuierlichen Aufwertung des Yuan führen sollte. Andere Währungen erwähnten die G7 in ihrer Erklärung nicht. An den Märkten war darüber spekuliert worden, dass auch Sorge über die Kursentwicklung des japanischen Yen und des britischen Pfunds geäußert werden könnte. Die Staatengruppe will die Entwicklung an den Währungsmärkten weiterhin aufmerksam verfolgen und gegebenenfalls angemessen handeln.

"Wir unterstreichen unseren Willen, zusammenzuarbeiten und dabei die ganze Breite der zur Verfügung stehenden politischen Instrumente zu nutzen, um Wachstum und Beschäftigung zu unterstützen und den Finanzsektor zu stärken", hieß es zum Kampf gegen die aktuelle Krise. "Wir werden auch kooperieren, um unerwünschte Übersprungeffekte und Verwerfungen zu verhindern".

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