Absicherung der ersten freien Wahlen
Mehr Isaf-Truppen für Afghanistan geplant

Die Nato-geführte Internationale Schutztruppe in Afghanistan (Isaf) soll verstärkt werden. US-General Jones forderte 2000 Soldaten sowie technisches Gerät an.

HB BERLIN. Die internationalen Truppen in Afghanistan (Isaf) sollen nach dem Willen des Nato-Oberbefehlshabers für Europa, US-General James Jones, aufgestockt werden. Bei einem Besuch in der afghanischen Hauptstadt Kabul am Samstag, sagte er, es sei geplant die Isaf-Mission noch vor den Wahlen im September mit bis zu 2000 Soldaten zu verstärken.

Jones forderte überdies technisches Gerät an. Er habe um fünf Transportflugzeuge, mehrere Helikopter sowie medizinische Einrichtungen für Kabul gebeten, sagte er. Außerdem halte er es für geboten, schnelle Eingreiftruppen und Aufklärungseinheiten in der afghanischen Hauptstadt zu stationieren. Daneben sollte ein Bataillon helfen, die Wahlen im September abzusichern. Die Soldaten sollten mindestens 90 Tage im Land verbleiben, so Jones.

Der US-General hofft überdies, dass der am Montag beginnende Nato-Gipfel in Istanbul sich auf eine Ausweitung der ISAF-Mission verständigen wird. Er sei zuversichtlich, dass die Nato-Staaten der Stationierung von fünf zusätzlichen regionalen Wiederaufbauteams (PRTs) über Kabul hinaus zustimmen werde. Mit der Einrichtung der Teams im Norden des Landes könne dann nach seiner Einschätzung innerhalb eines Monates begonnen werden.

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