
HB BERLIN. Die deutsche Finanzbranche will das Notkreditprogramm für Griechenland von IWF und Euro-Gruppe finanziell unterstützen. Zahlen zum Umfang des Beitrags nannte der Chef der Deutschen Bank, Josef Ackermann, nach einem Spitzengespräch der Branche mit Finanzminister Wolfgang Schäuble am Dienstag in Berlin aber nicht. In einer Erklärung hieß es, die Branche sei bereit, „einen spürbaren, positiven Beitrag zu leisten“. Eingebunden werden sollen dabei auch die Branchen aus anderen europäischen Staaten.
Die Finanzwirtschaft plant nach eigenen Angaben, bestehende Kreditlinien an Griechenland und griechische Banken bis 2012 aufrechtzuerhalten. „Außerdem erklären wir uns bereit, zur Finanzierung des deutschen Beitrags auszugebende KfW-Anleihen zusätzlich zu bestehenden Engagements zu zeichnen“, hieß es darin weiter. Auslaufende Anleihen sollen Ackermann zufolge verlängert werden. Bestehende Anleihe-Engagements sollen aufrechterhalten werden. Schäuble sprach von einem starken Signal an die Märkte zugunsten Griechenlands.
„Die rasche Bereitstellung des Programms ist außerordentlich wichtig für Griechenland und die Eurozone“, sagte Ackermann. „Das ist ein wichtiges Signal, dass wir überzeugt sind von der Richtigkeit des Programms.“ Wie sich die Hilfen auf die einzelnen Banken und Versicherungen verteilen wird, ließ er offen. „Jeder nach seinen Möglichkeiten“, sagte Ackermann. Es gehe aber um „beträchtliche Summen“. DZ-Bank-Chef Wolfgang Kirsch, Chef der Initiative Finanzplatz Deutschland, sprach im Hinblick auf die Zusagen der Finanzwirtschaft von einem „Gentlemen's Agreement“.
Auch die Munich Re will zusammen mit anderen Banken und Versicherern dem hoch verschuldeten Griechenland unter die Arme greifen. Der weltgrößte Rückversicherer sei bereit, sich an Hilfen zu beteiligen, sagte eine Sprecherin. „Wir sehen uns als Teil des europäischen Geleitzugs.“ Bestehende Kreditlinien und das sonstige Engagement in dem südeuropäischen Land sollten aufrechterhalten bleiben. Dies gelte für drei Jahre. Zusätzlich sei die Münchener Rück bereit, Anleihen der staatlichen Förderbank KfW zu zeichnen, die im Zusammenhang mit Griechenland stünden. Ihre Anlagen in griechischen Staatsanleihen will die Munich Re in der bisherigen Höhe von etwa 2,1 Mrd. Euro aufrechterhalten. Insgesamt verfügt der Konzern über Kapitalanlagen von mehr als 180 Mrd. Euro.
was wollen die Ackermänner?
Eins ist klar: die Hilfe gibts nicht zum Nulltarif. Na wie wärs damit:
* weiter Hilfezahlungen aus der Soffin für HRE + Konsorten
* weichgespülte Finanzmarktreformen
* bild/burda/Focus Leser entzücken von Merkels Knallhartem bankenkurs
Unsere Zukunft + die der Kinder wird gerade verschachert weil Angie am Posten hängt und keine unpopuläre Entscheidungen vor der NRW Wahl treffen will nimmt sie die Publicity: Regierung und die banken waren ihr Gesicht.
Kleiner Anhang noch: ist nur recht und billig, wenn diese Damen und Herren, eine langjährige Gefängnisstrafe zu erwarten haben. ihr betrug kommt den Nationen Europas teuer zu stehen.
Tja, was diese Pleite kostet, dagegen war Madoff ein Taschendieb. ich möchte gerne wissen was mit den verantwortlichen Politikern in Griechenland und ihren Mitspielern aus der EU passiert? Seitens der Politik gab es populistisches banker-bashing. Die Urheber sitzen aber in der Politik. Hier muss Anzeige erstattet werden. Wie praktisch die Verantwortlichen haben ihre Namen unter die beitritts - Verträge gesetzt.
Wer schont diese Politiker? Hier geht es um betrugsfälle, die die billionengrenze ueberschreiten könnten wenn andere Länder auch noch ausfallen.
bildhaft gesprochen: Es müssen Köpfe rollen!
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