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Ägypten: Der Mubarak-Clan besitzt 40 Milliarden Dollar

Wie Tunesiens gestürzter Präsident Ben Ali soll auch der Mubarak-Clan etliche Milliarden auf ausländischen Konten gebunkert haben - vor allem in der Schweiz. Diese Konten könnten bald eingefroren werden.

HB BERN. Offiziell hat sich die Schweiz noch nicht geäußert, ob Ägyptens Staatschef Husni Mubarak oder seine Umgebung Geld in der Schweiz auf Konten hinterlegt haben. Dies sei erst nach einem Beschluss der Regierung möglich, diese Konten zu blockieren, wie es kürzlich im Falle Tunesiens und der Elfenbeinküste geschehen sei, sagte die Sprecherin des Bundesamtes für Polizei, Danièle Bersier, am Donnerstag. Diesem Amt untersteht auch die Meldestelle für Geldwäscherei MROS.

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Die Banken hätten dieser Stelle gegenüber eine Meldepflicht, sagte Bersier. Nach einem Bericht der „Basler Zeitung“ sollen Mubarak und sein Umfeld in den vergangenen 30 Jahren mehr als 40 Milliarden Dollar (heute fast 30 Milliarden Euro) angesammelt haben. Wie viel davon auf Schweizer Banken gelandet sei, sei ungewiss, schreibt die Zeitung. Nach einer Statistik der Schweizerischen Nationalbank befinden sich ägyptische Guthaben in Höhe von 3,6 Milliarden Franken im Land. Wem sie gehören, sagte die Statistik offiziell dagegen nicht.

Nach Medienberichten entfällt von den 40 Milliarden Dollar gut ein Viertel auf den Präsidenten selbst. Der stattliche Rest ist offenbar im Besitz seiner Söhne Gamal (17 Mrd. Dollar) und Ala (8 Mrd.) und seiner Ehefrau Susan (3 bis 5 Mrd.).

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