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Ägypten: Mursis Machtausbau spaltet Ägypten

Ägypten drohen nach der Machtausweitung des Präsidenten erneut schwere Unruhen – Oppositionelle und Anhänger der regierenden Muslimbruderschaft gehen auf die Straßen. Liberale stellen den Erfolg der Revolution in Frage.

Demonstranten protestieren gegen Mursis Machtausbau. Quelle: dpa
Demonstranten protestieren gegen Mursis Machtausbau. Quelle: dpa

KairoIn Ägypten bringen sich Anhänger und Gegner von Präsident Mohammed Mursi in Stellung: Die Opposition ruft für Dienstag zu einer Großdemonstration in Kairo auf, um gegen den Machtausbau Mursis zu protestieren. Für denselben Tag trommelt aber auch die islamistische Muslimbruderschaft Mursis Anhänger auf die Straßen.

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Auf der Seite der Mursi-Kritiker läuft auch die oberste Justizbehörde des Landes Sturm gegen die jüngsten Dekrete des aus der Muslimbruderschaft hervorgegangenen Präsidenten. In der Stadt Alexandria legten Juristen die Arbeit nieder. Am Samstag kam es in der Hauptstadt zu Auseinandersetzungen zwischen Jugendlichen und der Polizei.

Nach Mursis Machtausweitung Polizei löst Proteste in Ägypten gewaltsam auf

Der ägyptische Präsident entmachtete die Justiz. Das führte zu Unruhen.

In einer Erklärung linker und liberaler Parteien hieß es, Ziel der Proteste sei, die "faschistische, despotische Verfassungserklärung" Mursis aufzuheben. Dessen jüngstes Vorgehen habe gezeigt, dass er von autokratischen Impulsen getrieben sei. "Wir befinden uns an einem historischen Scheideweg, an dem wir entweder unsere Revolution vollenden, oder sie aufgeben", erklärte die liberale Dustur-Partei.

Der religiös-konservative Präsident hatte am Donnerstag seine eigenen Erlasse bis zur Wahl eines neuen Parlaments für juristisch unanfechtbar erklärt. Mursi bestimmte zudem, dass die verfassungsgebende Versammlung juristische Immunität genieße. Damit wird das von Islamisten dominierte Gremium vor einer Reihe von Klagen geschützt, die in dessen Auflösung hätten münden können.

  • 25.11.2012, 13:32 Uhrgeorge.orwell

    eher: "Die CIA und der MOSSAD demontieren die letzte verbliebene Macht, die ggf bei einem Angriff auf den Iran querschießen könnte".

    ...der Krieg rückt immer näher (gleichzeitig bete ich, dass er nicht kommt).

  • 25.11.2012, 09:29 UhrMarco99

    Araber sind nicht demokratiefähig. Der Islam ist nicht demokratiefähig. Face the truth

  • 25.11.2012, 09:26 UhrAnna

    Weitere News aus Ägypten:

    Islamische Prediger sollen Ägypter umerziehen
    Ägyptens Präsident Mohammed Mursi will die Prediger des Landes für seine Zwecke einspannen. Mursi, der von den Muslimbrüdern für das Präsidentenamt nominiert worden war, sagte in einer Ansprache, Prediger sollten "das rechte Wort verbreiten, um die Nation im Sinne der Religion zu erziehen....." (Quelle: Europenews)

    Und im Oktober schreibt die Zeitung "Al-Ahram": Behörden Ägyptens haben zwei ägyptische Jungen wegen Beleidigung des Islam verhaftet.
    Der ältere von ihnen ist 10 Jahre alt, der andere ist 9 Jahre alt. Die beiden stammen aus christlichen Familien.

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